Papst trifft Alassane Ouattara, Präsident der Elfenbeinküste

Menschenrechte, Gesundheitspflege und Schulwesen unter den Themen der Besprechung

| 819 klicks

VATIKANSTADT, 19. November 2012 (ZENIT.org). - Papst Benedikt XVI. empfing in einer Audienz im Apostolischen Palast im Vatikan den ivorischen Staatspräsidenten Alassane Ouattara. Nach der Audienz hatte Ouattara noch ein persönliches Treffen mit Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone und Erzbischof Dominique Mamberti, Sekretär für die Beziehung mit den Staaten.

In einer Pressemitteilung des Heiligen Stuhls heißt es, die Gespräche, die im Verlauf des Besuchs Ouattaras stattgefunden haben, betonten die freundschaftlichen Beziehungen, die zwischen dem Heiligen Stuhl und der Republik Elfenbeinküste bestehen. Präsident Ouattara sprach über die „Übereinstimmung der Meinungen in Bezug auf den Beitrag der Kirche zur Besserung der Lebensbedingungen in der Elfenbeinküste“. Dieser Beitrag zeige sich in der Verteidigung der Menschenrechte und in der Ermutigung zum Dialog und zur nationalen Aussöhnung, „dem einzigen Weg zu Einheit und Entwicklung“.

„Auch die erfolgreiche Zusammenarbeit von Kirche und Staat unter anderem auf den Gebieten der Gesundheitspflege und des Schulwesens wurde hervorgehoben“, berichtet die Pressemitteilung weiter. „Dieses Treffen bekräftigt die Hoffnung auf einen baldigen Abschluss der Verhandlungen zwischen dem Heiligem Stuhl und der Republik Elfenbeinküste “.

Die Vertreter des Heiligen Stuhls und der Staatspräsident der Elfenbeinküste sprachen auch über die vielen lokalen Herausforderungen in Afrika, die „Herrn Ouattara als Vorsitzenden der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft“ besonders beträfen.

[Übersetzung des englischen Originals von Alexander Wagensommer]