Papst trifft Kinder im Heim der Mutter-Theresa-Schwestern

Jesus ist ein Schatz, den man mit den anderen großzügig teilen muss

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COTONOU, 20. November 2011 (ZENIT.org). - Papst Benedikt XVI. hat am zweiten Tag  seiner Benin-Reise ein Kinderheim der Mutter-Teresa-Schwestern besucht. In der Institution mit dem Namen „Friede und Freude“-Kinderheim  werden derzeit von den Schwestern rund 50 elternlose Kinder im Alter von bis zu 12 Jahren betreut. Die Kinder grüßten den Papst mit Gesängen und Tänzen.

In seiner kindgerechten Rede sprach er anschließend in der an das Heim angeschlossenen Pfarrei Sankt Rita zu den mehreren Hundert versammelten Kindern über das Beten, die Freundschaft mit Jesus und die Erstkommunion. Benedikt XVI. ermutigte die Kinder, sich mit all ihren Freuden und Sorgen an Jesus zu wenden, der in den Tabernakeln der Kirchen zugegen sei und ihm ihre Liebe kundzutun.

Die Erstkommunion sei einer der schönsten Tage seines Lebens gewesen, erzählte der Papst.

„Nicht nur wegen der schönen Kleider oder der Geschenke oder auch des Festessens! Das ist so vor allem, weil wir an jenem Tag zum ersten Mal Jesus Christus empfangen. Wenn ich kommuniziere, nimmt Jesus Wohnung in mir.“

Der Papst forderte die Kinder auf, den anderen von Jesus zu erzählen. Jesus „ist ein Schatz, und man muss fähig sein, ihn mit den anderen großzügig zu teilen.“

Beten bedeute, sich an den Vater zu wenden, um Jesus nachzuahmen, der oft die Einsamkeit und Stille aufgesucht habe, um zu beten. Wie Jesus könne man jeden Tag einen Ort der Stille finden, wo man vor einem Kreuz oder einem heiligen Bild mit Jesus sprechen und ihm zuhören könne.

„Liebe Kinder, Jesus liebt euch! Bittet auch eure Eltern, mit euch zu beten! Manchmal muss man sie ein wenig drängen. Zögert nicht, das zu tun. Gott ist so wichtig!

Zum Schluss bat Benedikt XVI. die Kinder um ihr Gebet, besonders auch für die Kirche und für ihn. Er zeigte ihnen seinen eigenen Rosenkranz, den er in der Tasche trägt, und erklärte ihnen, dass sie damit für jede wichtige Angelegenheit beten könnten. „Der Rosenkranz ist gleichsam ein Instrument, das man zum Beten gebrauchen kann.. Und nun, bevor ich euch alle mit großer Zuneigung segne, beten wir gemeinsam ein „Gegrüßet seist du, Maria“ für die Kinder der ganzen Welt, besonders für die, welche unter Krankheit, Hunger und Krieg leiden. Beten wir also: „Gegrüßet seist du, Maria…“

Zum Abschluss bekam jedes Kind einen Rosenkranz geschenkt. [jb]