Papst versichert der Gruppe der Roma bei der Basilika St. Paul vor den Mauern seine Nähe

Erklärung des Vatikansprechers

| 1254 klicks

VATIKANSTADT, Montag, 25. April 2011 (ZENIT.org). – Am Nachmittag des Ostersonntags hat sich der Stellvertreter des Staatssekretärs, Msgr. Fernando Filoni, „zur Basilika St. Paul vor den Mauern begeben, um die Nähe des Heiligen Vaters zur Gruppe der Roma, die nach der Räumung ihres Lagers am vergangenen Freitag Unterkunft in der Umgebung der Basilika gefunden hatten, zum Ausdruck zu bringen“.

Er bezog sich auf eine Erklärung des Direktors des Presseamtes des Heiligen Stuhls, P. Federico Lombardi SJ, zu den Ereignissen um eine Gruppe von Roma, die in diesen Tagen Unterkunft in der Basilika gesucht hatten, nachdem sie missbräuchlich aus dem Lager, in dem sie gewohnt hatten, vertrieben worden waren.

„Die Gruppe der Roma, einige Dutzend Menschen, war auch heute Morgen an dem Ort geblieben, der ihnen bei der Basilika zur Verfügung gestellt wurde, und wo sie frühstücken und sich ohne größere Probleme oder Spannungen aufhalten können“, erklärte Pater Lombardi in seinem Bericht

„Diesen Nachmittag wurde unter Mitwirken der Caritas eine Lösung gefunden, mit Hilfe derer die Gruppe in Unterkünfte umgesiedelt werden kann, die von der sozialen Einrichtung „Domus“ zur Verfügung gestellt werden und wo die Familien zusammenbleiben können“.

„Zu diesem Zweck wurden die einzelnen Gruppen registriert, um Trennung zu vermeiden“, fügte er hinzu.

Der Vatikansprecher unterstrich, dass „im Verlauf der Ereignisse die Einheit der Vatikan-Polizei ein Beispiel von Korrektheit und Menschlichkeit gegeben hat, unter ständiger Mitarbeit der Arbeitskräfte der Caritas und unter der kompetenten Autorität der öffentlichen Sicherheit“, „im Hinblick auf den Wunsch eines Dialogs und der Ernsthaftigkeit in der Suche nach der bestmöglichen Problemlösung“.

„Wir wünschen uns, dass die gegenwärtige Lösung den Beginn einer stabilen und angemessenen Lösung darstellt“, schloss Pater Lombardi.