Papst vertraut beim Angelus Maria den afrikanischen Kontinent an

Sie kennt am besten die Schönheit des menschlichen Lebens

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COTONOU, 20. November 2001 (ZENIT.org). - Nach der Eucharistiefeier im „Stade de l’Amitié“ („Stadion der Freundschaft“) hat der Papst mit den ca. 80.000 versammelten Gläubigen den Angelus gebetet. Dabei vertraute er die neue Etappe der Kirche auf diesem Kontinent „Unserer Lieben Frau von Afrika“ an, eine Etappe, die mit der Übergabe des postsynodalen Schreibens „Africae munus“ eröffnet worden sei.

Maria möge alle anspornen, der Sendung zu entsprechen, die Gott einem jeden anvertraut habe, so der Papst. Sie sei diejenige, die den Wert des Lebens am besten kenne.

„Maria ist jene Frau unserer Erde, die das Privileg erhalten hat, den Retter der Welt zu gebären. Wer kennt den Wert und die Schönheit des menschlichen Lebens besser als sie?“

Benedikt XVI. sprach seine Hoffnung aus, dass das „Staunen über das Geschenk des Lebens" niemals aufhöre.

Maria kenne auch die Nöte der Menschen auf ihrer irdischen Pilgerfahrt am besten. Sie habe am Fuße des Kreuzes ausgeharrt und sei damit die „Mutter der Hoffnung“ geworden.

Der Papst ermutigte die Afrikaner, weiterhin die christlichen Werte der Familie hochzuhalten.

„Nun, da so viele Familien getrennt, ins Exil geschickt und von endlosen Konflikten überschattet sind, sollt ihr die Urheber von Versöhnung und Hoffnung sein! Möget ihr mit Maria, der Jungfrau des „Magnificat“, immer in der Freude bleiben. Möge diese Freude im Herzen eurer Familien und eures Landes wohnen!“, so der Papst.

Mit dem Angelus-Gebet vertraute er Afrika und die ganze Welt „unserer geliebten Mutter“ an. [jb]