Papst warnt vor Synkretismus im interreligiösen Dialog

Inkulturation bedarf sorgfältig ausgebildeter und einfühlsamer Mitarbeiter

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VATIKANSTADT, Dienstag, 17. Mai 2011 (ZENIT.org). -  Eine korrekte Vorstellung des Glaubens in all seinen Dimensionen und eine richtige Inkulturation seien notwendige Elemente, über die die Kirche nachdenken müsse.

Daran erinnerte Benedikt XVI. in seiner Rede an die indischen Bischöfe bei der Audienz am Ende ihres Ad-limina-Besuches am Montag.

Die Verkündung des Evangeliums in Indien impliziere eine einfühlsame Inkulturation, die die Einheit und die Ganzheit der göttlichen Offenbarung beibehalten und gleichzeitig die Schönheit des Glaubens demonstrieren müsse. Die Inkulturation benötige fähige Priester, Ordensleute, Laien und Katecheten und besonders auch eine gute Vorbereitung bei der Darstellung der Glaubensinhalte in einer angemessenen Sprache.

Im Hinblick auf ein wichtiges Element der Kirche in Indien, den interreligiösen Dialog, warnte der Papst davor, in Synkretismus zu verfallen. Besonders auf diesem Feld sei es wichtig, gut vorbereitet zu sein und sorgfältig ausgebildet in der Lehre der Kirche.