Papst zu Besuch nach Lettland eingeladen

Viele Besucher in den vergangenen zwei Tagen im Vatikan

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ROM, 1. Juli 2005 (ZENIT.org).- Die lettische Staatspräsidentin Vaira Vike-Freiberga lud Papst Benedikt XVI. am Donnerstag während einer 15-minütigen Unterredung im Vatikan offiziell nach Lettland ein.



Der Heilige Vater begrüßte die lettische Staatspräsidentin, die zusammen mit Ehemann und Gefolge nach Rom gekommen war, auf sehr herzliche Weise, ehe sie sich zu Besprechungen zurückzogen, von denen außer der Einladung nach Lettland nichts Genaueres bekannt gegeben wurde.

Vike-Freiberga hatte dem Begräbnis von Papst Johannes Paul II. und der Heiligen Messe zur Amtseinführung von Benedikt XVI. im Petersdom beigewohnt.

Rund 15% der 2,3 Millionen Einwohner Lettlands sind Katholiken. Die meisten Letten sind Lutheraner, ein kleiner Teil gehört der orthodoxen Kirche an.

Ebenfalls am Donnerstag empfing der Heilige Vater den Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn OP, sowie Kardinal Crescenzio Sepe.

Der ungarische Staatspräsident Ferenc Mádl stattete dem Bischof von Rom am heutigen 1. Juli einen Besuch ab. Benedikt XVI. traf sich außerdem mit Walter Kardinal Kasper, dem Präsidenten des Päpstlichen Rates für die Förderung der Einheit der Christen, mit Erzbischof Andrea Cordero Lanza von Montezemolo, dem Erzpriester der päpstlichen Basilika Sankt Paul vor den Mauern, mit den Mitgliedern des Exekutivrats der "Papal Foundation" (Kardinal William Henry Keeler, Erzbischof von Baltimore; Kardinal Theodore Edgar McCarrick, Erzbischof von Washington; Kardinal Justin Francis Rigali, Erzbischof von Philadelphia; Professor Carl A. Anderson, Oberster Ritter der "Knights of Columbus", und Gefolge sowie Bischof William Edward Lori von Bridgeport) und schließlich mit Erzbischof William Joseph Levada, dem emeritierten Oberhirten von San Francisco, der der neue Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre ist.