Papst zu Studenten: Glaube und Vernunft sind zwei Flügel, die zu Christus tragen

Botschaft zum 3. Tag der europäischen Studenten

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ROM, 7. März 2005 (ZENIT.org).- In seiner Botschaft zum dritten Tag der europäischen Studenten erinnert Papst Johannes Paul II. die daran, dass es Christus ist, der die wahre Freude und den wahren Frieden schenken kann.



"Liebe junge Menschen, lasst euch immer vom Wunsch leiten, die Wahrheit über Euer Leben zu finden", sagt der Papst in seiner Botschaft an die Studierenden, die Erzbischof Leonardo Sandri, Substitut im vatikanischen Staatssekretariat, an diesem Samstag im Rahmen einer Vesperfeier mit Studenten im Vatikan verlesen hat. "Mögen Glaube und Vernunft wie zwei Flügel sein, die euch zu Christus tragen, der uns die Wahrheit über Gott und über den Menschen erschließt. In Ihm werdet Ihr Friede und Freude finden. Möge Christus der Mittelpunkt Eures ganzen Lebens sein. Das wünsche ich mir zutiefst für euch alle, und diesen Wunsch begleite ich mit meinen Gebeten."

In seinem Schreiben lädt Johannes Paul II. alle Studenten auch dazu ein, vom 18. bis zum 21. August am Kölner Weltjugendtag teilzunehmen, zu dem auch er nach Deutschland kommen will. Und schon jetzt wünscht er ihnen "frohe Ostern" und eine "gute Reise nach Köln".

Eigentlich wollte der Bischof von Rom am dritten Europäischen Universitätstag selbst mit den Studierenden zusammentreffen. Vom Krankenhaus aus konnte er aber zumindest den Fortgang der Vesperfeier im Fernsehen mitverfolgen, an der mehrere 10.000 junge Menschen teilnahmen. Über Satellit wurde die Veranstaltung zum Thema “Die intellektuelle Suche als Weg, um Christus zu begegnen“ auch in die Städte Madrid, Zagreb, Genua, Berlin, Lissabon, Kiew, Bari, Bukarest, Tirana und London übertragen.

Alle in Rom teilnehmenden Studenten erhielten ein Exemplar der Enzyklika "Fides et Ratio", in der Papst Johannes Paul II. der Beziehung zwischen Glaube und Vernunft auf den Grund geht.

Nach dem Treffen im Vatikan marschierten sie mit einem großen Kreuz zur Kirche der Heiligen Agnes an der Piazza Navona.