Papstaudienz für Mitglieder von „Comunione e Liberazione“ im März

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ROM, 15. Februar 2007 (ZENIT.org).- Papst Benedikt XVI. wird am 24. März mit Mitgliedern und Freunden der kirchlichen Bewegung Gemeinschaft und Befreiung („Comunione e Liberazione“) zusammentreffen. Das ergeht aus einem Schreiben, das P. Julián Carrón, Vorsitzender des Leitungsrates von „Comunione e Liberazione“, am 30. Januar verfasst hat.



„Wir sind uns alle der Bedeutung der Gestalt des Nachfolgers Petri für das Leben der Kirche bewusst. In Ihm haben wir einen unverbrüchlichen Bezugspunkt für unseren Glauben, ohne den er einer der vielen ideologischen Spielarten verfallen würde, die die Welt beherrschen“, stellt der Priester in seinem Schreiben fest.

„Die Kraft des Heiligen Geistes, die an sein Amt gebunden ist, ist die Garantie für die Gegenwart Christi in der Geschichte. Mit diesem Bewusstsein und mit der Ergebenheit von Söhnen, zu der wir erzogen wurden, treten wir vor den Heiligen Vater.“

Der Nachfolger des am 22. Februar 2005 gestorbenen Priesters Luigi Giussani, der die Gemeinschaft 1954 ins Leben gerufen hatte, bekräftigt in dem Brief, dass Papst Benedikt „eine so einzigartige Beziehung“ zur Geschichte der Bewegung habe, so dass man sich ihm in besonderer Weise verbunden wisse.

„Er kennt uns gut, so wie er auch Don Giussani gut kannte“, fährt P. Carrón fort. „Wir alle hatten Gelegenheit, ihn bei dessen Beerdigung zu sehen. In diesem Wissen kommen wir mit der Gewissheit zum Heiligen Vater, dass er unseren Weg mit seinen Worten in einem so entscheidenden Augenblick für unsere Geschichte und die der Welt erleuchtet.“

Abschließend ruft der Priester die Mitglieder und Freunde von „Comunione e Liberazione“ dazu auf, sich auf die Begegnung mit dem Papst gut vorzubereiten. Außerdem hält er ihnen jene Worte von Papst Johannes Paul II. vor Augen, die dieser aus Anlass des 30-jährigen Bestehens der Bewegung im Jahr 1984 aussprach: „Geht in alle Welt und verkündet die Wahrheit, die Schönheit und den Frieden, dem man in Christus dem Erlöser begegnet.“

Die Audienz findet aus Anlass des 25. Jahrestages der päpstlichen Anerkennung für die in Mailand (Italien) entstandene Bewegung zur Mittagszeit auf dem Petersplatz statt. „Comunione e Liberazione“ ist heute in rund 70 Ländern vertreten.