Papstbesuch: Rettungshubschrauber „Christoph Benedikt“ steht bereit

1.800 ehrenamtliche Helfer: Hilfsdienst mit Großaufgebot an medizinischem Personal

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KÖLN, 21. September 2011 (ZENIT.org). -  Sollte es notwendig werden, Papst Benedikt XVI. in einem Notfall zu versorgen, wird er von einem Rettungshubschrauber aus dem ländlichen Eichsfeld in eine geeignete Klinik geflogen, wie der Malteser Hilfsdienst bekannt gegeben hat.

Der Helikopter „Christoph Benedikt“ des ADAC stehe am Freitag in Etzelsbach bereit. Besetzt sei der Hubschrauber mit dem Würzburger Malteser Notarzt Dr. Christian Markus, der schon beim Weltjugendtag 2005 auf dem Marienfeld die Aufgabe des „Papstarztes“ innehatte.

Ungefähr 40.000 Stunden Dienst beim Papstbesuch werden die Malteser bei allen Großveranstaltungen in Berlin, Erfurt, Etzelsbach und Freiburg leisten. Mehr als 1.800 ehrenamtliche Helfer, darunter 62 Ärzte und rund 1.400 Männer und Frauen als medizinisches Personal werden für die Pilger sorgen. Dazu kommen 240 Ehrenamtliche des Roten Kreuzes und der Johanniter.

Für die Besucher der Gottesdienste sollen 39 Unfallhilfsstellen und 14 Sanitätsstationen aufgebaut werden. Insgesamt werden 316 Malteserfahrzeuge im Einsatz sein: Darunter sind 134 Rettungs- und Krankentransportwagen sowie 14 Notarzt-Fahrzeuge.