Papstexerzitien in Ariccia beendet

Die Meditation vom Mittwoch

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 420 klicks

Papst Franziskus hat heute in Ariccia - eine Kleinstadt südlich von Rom, in der Nähe von Albano und Castel Gandolfo - die vom römischen Pfarrer Angelo De Donatis gepredigten Exerzitien beendet.

Wie Radio Vatikan (14. März) berichtete, hat der Heilige Vater dem Priester persönlich und im Namen der Kurie für seine Anregungen gedankt. „Wir kehren jetzt mit guter Saat nach Hause zurück, mit Samen des Wortes Gottes – das ist eine gute Saat. Der Herr möge den Regen senden, und dieser Samen wird wachsen und Frucht bringen“, sagte der Papst.

„Ich bitte Sie, weiter für diese ,Gewerkschaft’ der Glaubenden zu beten“, führte Jorge Bergoglio fort. „Wir sind alle Sünder, haben aber alle den Willen, Jesus nachzufolgen – ohne dabei die Hoffnung, das Versprechen und den Humor zu verlieren. Danke Pater!“, so beendete er sein kurzes Dankwort.

In seiner Meditation am Mittwoch hatte Pfarrer De Donatis über die weltliche Sprache als eine Falle gesprochen, in die gläubige Christen nicht hineingeraten dürfen. Die Aufgabe eines Christen sei, eine Gemeinschaft mit aufzubauen, in der Gott und seine Güte Platz finden. Vor Papst Franziskus und den Kurienleitern sagte er, die christliche Sprache sei nicht die Sprache des Stärkeren, sondern die des Schwächeren und für alle leicht verständlich. Er fügte hinzu, sie sei vor allem für Leidende gedacht.