Päpstlicher Legat für Zisterzienserabtei Waldsassen ernannt

875. Jubiläum der Gründung des Klosters

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ROM, 23. September 2008 (ZENIT.org).- Papst Benedikt XVI. hat Kardinal Franc Rodé CM zum Päpstlichen Legaten für das Jubiläum der Zisterzienserinnenabtei Waldsassen ernannt.

Der Präfekt der Ordenskongregation wird Papst Benedikt am 23. November 2008 beim Abschluss der Feierlichkeiten zum 875. Jubiläum der Gründung des Klosters vertreten.

Kloster Waldsassen wurde 1133 als erste der fünf bayrischen Zisterzen gegründet. Die heutige Klosterstadt liegt zwischen Oberpfälzer Wald und Fichtelgebirge nahe der tschechischen Grenze und zählt 7 600 Einwohner.

Um 1133 kam gemäß der Legende der Mönch Gerwig mit einigen Gefährten von Regensburg nach Waldsassen und baute hier in der Nähe in Köllergrün eine kleine Holzkapelle.

Er bekam von seinem alten Freund Markgraf Diepold hier soviel Grund gestiftet („Stiftland“), wie Gerwig mit einem Esel an einem Tag umreiten konnte.

Historisch sicher ist: Zisterzienser aus Volkenrode (Thüringen) ließen sich 1133 hier nieder. 1179 wurde die erste, gotische Kirche eingeweiht. Nach der Reformation war ein Neubau notwendig.

1803 säkularisierte der bayerische Staat das Kloster; die Kirche wurde und ist bis heute Pfarrkirche der Stadt Waldsassen. Seit 1864 bewohnen Zisterzienserinnen das Kloster mit einer eigenen, kleineren Klosterkirche, die im Jahre 1924 erbaut wurde.

Nach der Säkularisierung wurde 1863 das Kloster durch Zisterzienserinnen wiederbesiedelt. In einer eigenen Anbetungskapelle der Basilika ist an den Werktagen das Allerheiligste ausgesetzt. Das ganze Jahr über wird von Frauen und Männern der Pfarrei und den Schwestern des Klosters Christus im eucharistischen Brot verehrt und angebetet.

Die Anbetungsstunden sind: Montag bis Mittwoch von 8.30 bis 17.00 Uhr; Donnerstag von 8.30 bis 18.45 Uhr, anschließend Abendmesse in der Basilika; Freitag von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr.