Päpstlicher Nuntius fordert zu Abrüstung auf

Erzbischof Francis Chullikat vor den Vereinten Nationen

Rom, (ZENIT.org) Britta Dörre | 288 klicks

Erzbischof Francis Chullikatt, Apostolischer Nuntius und permanenter Beobachter des Heiligen Stuhls bei den UN unterstrich zu Beginn seiner Ansprache vor den Vereinten Nationen die historische Bedeutung der Entfernung chemischer Waffen aus Syrien. Ein weiterer Punkt, den der Erzbischof anführte, war das Treffen zur nuklearen Abrüstung. Der Wille der ganzen Welt nukleare Waffen zu vernichten, sei nie deutlicher gewesen, so Erzbischof Chullikat.

Trotz der bereits erzielten Erfolge in der Vergangenheit im Nahen Osten sei das Nichteinhalten der gemachten Versprechungen der Glaubwürdigkeit abträglich, so der Erzbischof. Ein geeintes Vorgehen gegen Massenvernichtungswaffen sei erforderlich. Andererseits drohe die Gesellschaft der Globalisierung der Gleichgültigkeit zum Opfer zu fallen, sagte Erzbischof Chullikat und berief sich dabei auf Papst Franziskus. Friede und Stabilität könnten nicht mit Militäreingriffen erzielt werden. Vertrauen, gegenseitiger Respekt und Dialog bildeten die Grundlage für Frieden und das Fortbestehen der Menschheit.

(Die vollständige Ansprache von Erzbischof Francis Chullikatt kann man hier in englischer Sprache nachlesen)