Päpstlicher Rat für die Kultur nimmt Herausforderung der Säkularisierung in den Blick

Vollversammlung vom 6. bis zum 8. März

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ROM, 13. Februar 2008 (ZENIT.org).- Vom 6. bis zum 8. März werden die Mitglieder der Vollversammlung des Päpstlichen Rates für die Kultur aus aller Welt im Vatikan zusammenkommen, um das Thema Säkularisierung in den Blick nehmen.



Es handle sich um drei Tage intensiven Dialogs und interkultureller Auseinadersetzung, heißt es in einem Pressekommuniqué des Dikasteriums über die bevorstehende Tagung. Sie habe das Ziel, eine Antwort auf die Probleme der so genannten „globalisierten und postmodernen Kultur“ zu finden.

Die kulturelle Dimension der Säkularisierung, wie sie sich am Anfang des dritten Jahrtausends zeige, werde besondere Beachtung finden. Sie trete mitunter als Säkularismus zutage.

Bei diesem Phänomen geht es nach der Presseerklärung nicht allein um die Frage der Gegenwart Gottes, sondern um eine Mentalität, in der Gott teilweise oder ganz aus dem Leben und Bewusstsein der Menschen ausgeschlossen werde. Daraus ergebe sich eine existenzielle Leere, innerhalb derer die Postmoderne durch das Paradoxon einer immer stärkeren zweifachen Wirklichkeit charakterisiert sei: der Säkularisierung und der Religiosität einerseits, des praktischen Atheismus und der religiösen Surrogate andererseits.

Diese Entwicklung finde innerhalb einer pluralistischen Gesellschaft statt, die auf der Suche nach einer Ethik sei, „deren Werte von denen angenommen werden, die sich als ‚ganz anders‘ bezeichnen, sowie von jenen, die das Relative absolut setzen“.