Papstverunglimpfung in Deutschland darf nicht weiter verbreitet werden

Landgericht Hamburg: Erniedrigende Verletzung der Persönlichkeitsrechte

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BONN, 12. Juli 2012 (ZENIT.org/PM DBK). - Das Landgericht Hamburg hat gestern die Weiterverbreitung des aktuellen Titels des Satiremagazins TITANIC verboten. Mit einer einstweiligen Verfügung reagierte das Landgericht damit auf die Weigerung der TITANIC-Redaktion, eine Unterlassungsverpflichtungserklärung abzugeben. Zu dieser war TITANIC von einer Bonner Rechtsanwaltskanzlei aufgefordert worden. Die Kanzlei hatte das Mandat erhalten, die Persönlichkeitsrechte von Papst Benedikt XVI. zur Geltung zu bringen, da Titelbild und Rückseite der aktuellen TITANIC-Ausgabe rechtswidrig sind. Sie verletzen den Heiligen Vater massiv und auf erniedrigende Weise in seinen Persönlichkeitsrechten.

TITANIC überschreitet jedes Maß an Zumutbarem. Die schnelle Entscheidung des Landgerichts Hamburg ist erfreulich. Sie zeigt auf, wo Satire keine Satire mehr ist, sondern Menschen verletzt und verhöhnt werden.

Das verbotene Cover zeigte Papst Benedikt XVI. mit gelbem (Urin-) Fleck auf der Soutane.

Die TITANIC-Redaktion will nach eigener Aussage „Berufung notfalls bis zum jüngsten Gericht" einlegen.