„Path to Peace Award“ 2007 für Haya Rashed Al-Khalifa, Präsidentin der 61. UN-Generalversammlung

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NEW YORK, 5. Juni 2006 (ZENIT.org).- Die Präsidentin der 61. UN-Generalversammlung, Scheichin Haya Rashed Al-Khalifa, wird am 12. Juni in New York mit dem „Path to Peace Award“ 2007 ausgezeichnet.



Wie Erzbischof Celestino Migliore, Ständiger Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen in New York und Präsident der Path to Peace Foundation (Stiftung „Weg zum Frieden“), berichtete, erfolgte die Nominierung der 1952 geborenen Diplomatin aus dem Königshaus des Inselstaates Bahrain „einstimmig“. Sie wird „in Anerkennung ihres engagierten Einsatzes für Friede und Entwicklung“ geehrt.

Die Preisträgerin, die dem König von Bahrain als Rechtsberaterin zur Seite stand, hat eine „lange und hervorragende juristische Laufbahn“ hinter sich, heißt es in einer gestern veröffentlichten Presseerklärung. Als eine der ersten Frauen, die in ihrem Land den Anwaltsberuf ausübte, bekleidete sie in verschiedenen führenden Firmen hohe Posten.

In der „International Bar Association“ führte sie als erste Frau aus dem Nahen Osten den Vize-Vorsitz der Schieds- und Schlichtungskommission. Von 2000 bis 2004 vertrat sie als erste Botschafterin ihres Landes die Interessen von Bahrain in Frankreich, wo sie residierte, beziehungsweise in Belgien, der Schweiz und in Spanien. In dieser Zeit fungierte die Juristen, die in Kuwait studiert hatte, zudem als offizielle Vertreterin ihres Königreichs bei der UNESCO.

Das frühere Mitglied der Schiedskommission, die in der „Weltorganisation für geistiges Eigentum“ („World Intellectual Property Organization“, WIPO) angesiedelt ist, vertritt das Königreich Bahrain noch heute beim Gericht der Internationalen Handelskammer, das für Schiedsverfahren zuständig ist.

Die „Path to Peace Foundation“ wurde 1991 gegründet. Sie unterstützt die Mission des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen und verbreitet die Friedensbotschaft der katholischen Kirche.