"Path to Peace Foundation" ehrt ZENIT-Gründer

Jesús Colina, Direktor von ZENIT, ist einer von drei Preisträgern

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NEW YORK, 12. Juni 2006 (ZENIT.org).- Der Gründer und Direktor von ZENIT, Jesús Colina, wird morgen, Dienstag, in New York (USA) den "Servitor Pacis Award" (Auszeichnung "Diener des Friedens") entgegennehmen, der jedes Jahr von der Path to Peace Foundation (Stiftung "Weg zum Frieden") vergeben wird.



Die 1991 ins Leben gerufene Stiftung unterstützt die Mission des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen und verbreitet die Friedensbotschaft der katholischen Kirche. Ihr Präsident ist Erzbischof Celestino Migliore, Apostolischer Nuntius und Ständiger Beobachter des Heiligen Stuhls bei der UNO.

Neben ZENIT-Gründer Colina, einem gebürtigen Spanier, werden auch Gary Krupp, Gründer der Pave the Way Foundation (Stiftung "Den Weg ebnen"), sowie Dr. Dino Samaja, Botschafter des Malteserritterordens und Aufsichtsratsvorsitzender von FARMASA ["American Laboratory of Pharmacotherapy", "Amerikanisches Laboratorium für Pharmakotherapie"], geehrt.

Gemäß einer Presseerklärung der Stiftung "Path to Peace" wird Jesús Colina die Auszeichnung "in Anerkennung seines Dienstes an der Kirche, der Verbreitung ihrer Lehre in Bezug auf Frieden und Würde der menschlichen Person sowie der erfolgreichen Berichterstattung über die Arbeit des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen" zuteil.

Colina gründete 1997 die unabhängige, gemeinnützige Internet-Nachrichtenagentur ZENIT, um die Botschaft der katholischen Kirche – insbesondere ihre Soziallehre – zu verbreiten. Das Redaktionsteam besteht heute aus 52 Journalisten, Übersetzern, Technikern und Verwaltern aus 14 Ländern. Der Nachrichtendienst, der von mehr als 400.000 Abonnenten bezogen wird, ist gegenwärtig in sechs Sprachen erhältlich.

Ein Jahr nach der Gründung seiner Nachrichtenagentur übernahm Jesús Colina 1998 die Leitung des Projekts RIIAL ("Red Informatica de la Iglesia en America Latina") des Päpstlichen Rates für die Sozialen Kommunikationsmittel und des Lateinamerikanischen Bischofsrates CELAM, dessen Ziel der Aufbau eines Informationsnetzwerks der Kirche in Lateinamerika ist.

Außerdem ist Colina Mitbegründer des vor drei Jahren entstandenen Internetportals periodismocatolico.com, dem größten Netzwerk katholischer Berichterstatter im spanischen Sprachraum, und gehört seitdem zu dessen Leitern.

Der US-Amerikaner Gary Krupp, der 2003 die Stiftung "Pave the Way" ins Leben gerufen hat, arbeitet daran, die Schranken zwischen den verschiedenen Religionen durch kulturellen, technologischen und intellektuellen Austausch zu überwinden.

Krupp hat den zahlenmäßig stärksten Empfang organisiert, bei dem Juden mit Papst Johannes Paul II. zusammentrafen, um ihm für alles, was er für das jüdische Volk und für Israel getan hat, zu danken. Am 29. Juli 2000 wurde Krupp vom Vorgänger Benedikts XVI. die Ehre des Oberbefehlshabers des Päpstlichen Ritterordens des heiligen Gregor des Großen verliehen. Er ist der siebte Jude, der auf diese Art geehrt worden ist.

Am 12. September 2002 erhielt Krupp für seine Verdienste zugunsten des israelischen Staates, des jüdischen Volkes und der Kirche außerdem die Auszeichnung "Centennial Tree of Life" ("Hundertjähriger Baum des Lebens") des "Jewish National Fund", eines internationalen Fonds. Am 23. Juli 2005 gab die britische Königin Elizabeth II. ihre Zustimmung zur Aufnahme Gary Krupps in den anglikanischen Orden des heiligen Johannes.

Krupp wird den "Servitor Pacis Award" "in Anerkennung seines unermüdlichen Einsatzes für Frieden und Harmonie unter den Völkers verschiedener Glaubenstraditionen" entgegennehmen.

Der dritte Preisträger ist der in Italien geborene Dino Samaja, brasilianischer Pharmakologe und Aufsichtsratsvorsitzender von FARMASA. Der generalbevollmächtigte Botschafter des Souveränen Malteserritterordens in Paraguay ist Vorsitzender dieses Ordens in Sao Paulo und Südbrasilien sowie der bedeutendste Repräsentant des Malteserordens bei den Vereinten Nationen.

Samaja wird morgen, Dienstag,"in Anerkennung seines selbstlosen Einsatzes für die Bedürfnisse der Mitmenschen, besonders der Armen", in New York ausgezeichnet.