Philippinen: Aufruf zur Freilassung des entführten Priesters Giancarlo Bossi

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ZAMBOANGA, 21. Juni 2007 (ZENIT.org).- Das Päpstliche Institut für Missionen im Ausland (PIME) hat einen Aufruf zur Freilassung des Priesters Giancarlo Bossi veröffentlicht, der am 10. Juni auf den Philippinen verschleppt wurde.



In dem Schreiben wird erklärt, dass die Täter und ihre Hintermänner noch nicht eindeutig identifiziert worden seien. „Die Hinweise deuten jedoch auf eine gut organisierte Gruppe hin.“ Die Entführer seien bewaffnet und auch sonst gut ausgerüstet gewesen. „Und die Verschleppung von Pater Giancarlo war sorgfältig geplant.“

Pater Giancarlo Bossi (57) aus Italien ist Angehöriger der PIME, einer internationalen Gesellschaft apostolischen Lebens von Priestern, Brüdern und Laien, die ihr Leben der Mission unter Nichtchristen widmen. Nach der Feier der Heiligen Messe wurde er auf der südlichen philippinischen Inselgruppe Mindanao von verschleppt. Seither fehlt von ihm jede Spur.

„Wer sind die Entführer und die Hintermänner?“, wird in der Erklärung des Päpstlichen Instituts gefragt. „Warum offenbaren sie nicht ihre Absicht? Warum spielen sie mit dem Leben einer Person, eines Hirten, der seinem Volk in einer abgeschiedenen Gegend dient? … Warum die Qualen der Unwissenheit? Welche Interessen sind im Spiel? Wir können nur um Gnade bitten.“

Schließlich heißt es: „Wir beten darum, dass Menschen guten Willens den Mut finden, die Wahrheit ans Licht zu bringen und die Nation von diesen schändlichen Akten der Spannung befreien. Pater Giancarlo fühlt sich vielleicht so verlassen wie Jesus am Kreuz. Teilen wir mit ihm und allen unseren Mitmenschen die Freude der Auferstehung.“