Philippinen: Benedikt XVI. gedenkt der Opfer des Taifun Bopha

Starke Winde und Regenfälle verwüsten den Süden des Inselstaats

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Von Anita Bourdin

ROM, 10. Dezember 2012 (ZENIT.org). - Papst Benedikt XVI. versicherte die Bevölkerung der Philippinen, die in den letzten Tagen unter den Verwüstungen des Taifuns „Bopha“ zu leiden hatte, seines Gebets und seiner geistigen Nähe. Nach dem Angelus am 8. Dezember, Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens, gedachte der Heilige Vater vor der auf dem Petersplatz versammelten Menge der Opfer des Taifuns.

„Ich will der Bevölkerung der Philippinen, die in den vergangen Tagen von einem schweren Tropensturm getroffen wurde, meine Nähe ausdrücken“, sagte Benedikt XVI. „Ich bete für die Opfer, für ihre Familien, für die unzähligen Evakuierten. Mögen der Glaube und die brüderliche Nächstenliebe ihnen die Kraft geben, diese schwere Prüfung zu bestehen.“

Eine vorläufige Bilanz spricht von mehr als 800 Verschollenen und über 500 Toten. Etwa 200.000 Menschen haben ihre Wohnungen verloren und mussten evakuiert werden, nachdem der Taifun „Bopha“ mit starken Regenfällen über den Süden der Philippinen gezogen war.

Am schwersten betroffen sind die Provinzen Compostela Valley und Davao im Osten der Insel Mindanao. Hier erreichte der Sturm Windstärken von bis zu 175 Stundenkilometern.

„Bopha“ ist der stärkste Sturm, der in diesem Jahr die Philippinen heimsuchte.

[Übersetzung des französischen Originals von Alexander Wagensommer]