Pilgerreise des Ständigen Rates der Deutschen Bischofskonferenz ins Heilige Land (25. Februar - 4. März 2007)

Deutliches Zeichen der Solidarität

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BONN, 15. Februar 2007 (ZENIT.org).- Bethlehem, Nazareth, Jerusalem, die heiligen Stätten am See Genezareth und Ramallah gehören zu den Stationen der siebentägigen Pilgerreise, zu der die Mitglieder des Ständigen Rates der Deutschen Bischofskonferenz vom 26. Februar bis zum 4. März ins Heilige Land aufbrechen werden.



Die Bischöfe und Diözesanadministratoren aus allen 27 deutschen Bistümern werden nach Angaben der Pressestelle der Deutschen Bischofskonferenz an bedeutenden christlichen Wallfahrtsstätten Gottesdienste feiern, mit Vertretern der Ortskirchen und Repräsentanten aus Staat und Politik Gespräche führen sowie kirchliche Einrichtungen besuchen. Mit der Pilgerfahrt wollen die Bischöfe ein deutliches Zeichen der Solidarität mit den Christen im Heiligen Land setzen, die knapp zwei Prozent der Bevölkerung ausmachen.

Politische Gespräche mit dem stellvertretenden israelischen Ministerpräsidenten, Shimon Peres, und dem Präsidenten der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, stehen ebenso auf dem Programm wie Begegnungen mit dem lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Erzbischof Michel Sabbah, den Bischöfen der mit Rom unierten Kirchen sowie Vertretern der Ökumene. Es wird auch Gespräche mit dem deutschen Botschafter in Israel, Dr. Harald Kindermann, und dem Leiter der Ständigen Vertretung in Ramallah, Jörg Ranau, geben.

In Tabgha am See Genezareth werden die Bischöfe unter anderem an der Grundsteinsegnung für den Neubau des Benediktinerklosters teilnehmen. In Nazareth feiern sie vor der Verkündigungsgrotte gemeinsam mit der einheimischen christlichen Bevölkerung eine Heilige Messe und besuchen die Schule der Salvatorianerinnen. In Bethlehem sind nach einem Gebet in der Geburtsgrotte und einer Eucharistiefeier in der Katharinenkirche Besuche in der Katholischen Bethlehem-Universität und im Caritas-Babyhospital geplant.

Zu den Höhepunkten der Reise gehört am 2. März der Besuch in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem mit Kranzniederlegung in der Gedenkhalle und anschließendem Gang zur Gedenktafel für Josef Kardinal Höffner in der Allee der Gerechten.

Zum Abschluss der Pilgerreise findet am 4. März nach einem feierlichen Gottesdienst in der Dormitio-Abtei um 11.30 Uhr im Josefshaus der Abtei auf dem Zionsberg (Mount Sion) eine Pressekonferenz mit dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, statt.