Polnischer Ministerpräsident und König von Bahrain bei Papst Franziskus

Politische Gespräche

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 265 klicks

Papst Franziskus empfing am Montag zunächst den polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk, der am Wochenende in der Nähe Roms an einer Gedenkveranstaltung anlässlich der Bombardierung von Montecassino vor siebzig Jahren teilgenommen hatte. In dem viertelstündigen Gespräch zeigten sich der Ponitfex und Tusk über die derzeitigen Spannungen in Osteuropa beunruhigt. Tusk schenkte Papst Franziskus eine Silbermünze, die anlässlich der Heiligsprechung von Johannes Paul II. angefertigt worden war.

Im Anschluss empfing Papst Franziskus den König von Bahrain, Hamad bin Isa al Khalifa, mit dem der Pontifex eine halbe Stunde lang über die Konflikte im Nahen Osten und interreligiöse Kontakte sprach. Laut Vatikanangaben verlief das Gespräch in herzlicher Atmosphäre, der König habe persönliches Interesse für die Bedürfnisse der örtlichen katholischen Gemeinschaft gezeigt, was von allen Anwesenden lobend zur Kenntnis genommen worden sei. Als Zeichen seines Interesses schenkte er Papst Franziskus ein Modell des künftigen Vikariats in Bahrain, das laut einer Beschriftung des Modells „die größte Kirche im Norden der Arabischen Halbinsel“ werden soll. Der König versicherte der Kirche den Schutz der nahestehenden Moscheen, in deren Nähe die Kirche erbaut werde.