Präsidentin der 61. UN-Generalversammlung nahm „Path to Peace Award“ 2007 entgegen

| 574 klicks

NEW YORK, 13. Juni 2007 (ZENIT.org).- Die Präsidentin der 61. UN-Generalversammlung, Scheichin Haya Rashed Al-Khalifa, wurde am Dienstagabend in New York mit dem „Path to Peace Award“ 2007 ausgezeichnet.



Wie Erzbischof Celestino Migliore, Ständiger Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen in New York und Präsident der Path to Peace Foundation (Stiftung „Weg zum Frieden“), in seiner Laudatio erklärte, wurde mit dem Preis das Engagement der 1952 geborenen Diplomatin aus dem Königshaus des Inselstaates Bahrain zur Förderung des interkulturellen Dialogs gewürdigt.

Die Preisträgerin führte unter anderem in der „International Bar Association“ als erste Frau aus dem Nahen Osten den Vize-Vorsitz der Schieds- und Schlichtungskommission. Von 2000 bis 2004 vertrat sie als erste Botschafterin ihres Landes die Interessen von Bahrain in Frankreich, wo sie residierte, beziehungsweise in Belgien, der Schweiz und in Spanien. In dieser Zeit fungierte die Juristen, die in Kuwait studiert hatte, zudem als offizielle Vertreterin ihres Königreichs bei der UNESCO.

Haya Rashed Al-Khalifa vertritt das Königreich Bahrain beim Gericht der Internationalen Handelskammer, das für Schiedsverfahren zuständig ist.

Die „Path to Peace Foundation“ wurde 1991 gegründet. Sie unterstützt die Mission des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen und verbreitet die Friedensbotschaft der katholischen Kirche.