Pressesprecher des Heiligen Stuhls äußert tiefen Schmerz über Blutbad in Hula

Mit allen Kräften nach einer Lösung suchen, durch Dialog und Versöhnung

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ROM, 29. Mai 2012 (ZENIT.org). - „Das jüngste Blutbad in Hula, in dem Hunderte von Menschen, darunter zahlreiche Kinder, ihr Leben verloren, erfüllt den Heiligen Vater und die gesamte katholische Gemeinde sowie die internationale Gemeinschaft mit tiefem Schmerz und großer Sorge,“ erklärte der Pressesprecher des Heiligen Stuhls, P. Federico Lombardi. „Sie alle haben dieses Unheil einstimmig verurteilt.“

„Der Heilige Stuhl richtet erneut einen Appell zur Einstellung jeder Form von Gewalt und ermahnt die betroffenen Parteien und die gesamte internationale Gemeinschaft, mit all ihren Kräften nach einer Lösung der Krise im Dialog und in der Versöhnung zu suchen. Auch die Verantwortlichen und die Gläubigen der verschiedenen Religionen sind dazu aufgerufen, sich im Gebet und über die gegenseitige Zusammenarbeit mit großem Einsatz der Förderung des erhofften Friedens zugunsten der gesamten Bevölkerung zu widmen.“

[Übersetzung des italienischen Originals von Sarah Fleissner]