Profil zeigen: Jesuiten beim Evangelischen Kirchentag in Köln

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KÖLN, 4. Juni 2007 (ZENIT.org).- Die Besucher des Evangelischen Kirchentags schätzen nach Worten von Pater Lutz Müller SJ ein klares katholisches Profil. Deshalb seien die Jesuiten beim 31. Evangelischen Kirchentag vom 6. bis 10. Juni in Köln mit einem eigenen Stand vertreten.



Bereits zum dritten Mal seit 2001 nehmen die Verantwortlichen der Berufungspastoral und der Öffentlichkeitsarbeit des Jesuitenordens die Gelegenheit wahr, neben den Franziskanern als eine der großen katholischen Ordensgemeinschaften bei der genannten Veranstaltung präsent zu sein.

Pater Lutz Müller SJ: „Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass es vor allem das klare katholische Profil ist, das von den Besuchern geschätzt wird. Denn erst daraus erwächst die Möglichkeit eines echten Dialogs, der unterschiedliche Positionen nicht verwischt, sondern sie klar benennt und daher überhaupt als bereichernd erfahrbar macht.“

Auf dem so genannten „Markt der Möglichkeiten“ im Messegelände in der Halle 4.1 kann man den Jesuiten bei Stand H14 begegnen. Die Präsenz der Jesuiten ist dem Themenbereich „Gelebter Glaube und Spiritualität“ zugeordnet.

„Uns Jesuiten geht es in Köln nicht zuletzt darum, dass wir unser personelles Engagement und unseren Einsatz auch in jenen Einrichtungen des Ordens deutlich machen, die nicht nur den katholischen Christen in Deutschland zugute kommen“, erläuterte Pater Müller. Konkret sprach er dabei Schulen und Internate, Bildungshäuser sowie verschiedene Sozialprojekte an, mit denen Menschen geholfen werden sollen, „die am Rande der Gesellschaft stehen“.