Recht auf Leben betrifft auch Frage des Wassers, bekräftigt der Heilige Stuhl

Dokument anlässlich des 3. Weltwasserforums in Kioto

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KIOTO, 26. März 2003 (ZENIT.org).- Am vergangenen Samstag hat der Heilige Stuhl auf dem 3. Weltwasserforum in Kioto sein Interesse und seine ethisch-religiöse Perspektive hinsichtlich der Wasserprobleme bei der Entwicklung der Menschheit dargelegt.



All das ist in einer Note konzentriert, die Erzbischof Renato Martino, der Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden dem geschlossenen Forum im japanischen Kioto am Sonntag vorlegte.

Diese Note trägt den Titel "Wasser, ein wesentliches Lebenselement". Zuerst wird auf die grundlegenden moralischen Prinzipien in der Wasserfrage eingegangen und sodann auf die Probleme, die heutzutage die Regierungen und die internationale Staatengemeinschaft diesbezüglich im sozialen, wirtschaftlichen, politischen und im Bereich der Umwelt zu bewältigen haben.

"Im letzten Teil, nach der Analyse der Bedeutung des Wassers für die religiösen Traditionen, geht die Note detailliert auf das Recht auf Wasser ein, da diese Frage zu einem immer wichtigeren Punkt in der öffentlichen Diskussion um die volle Anerkennung [dieses Grundrechts] wird", unterstrich Erzbischof Martino.

Er teilte auch mit, dass der Rat für Gerechtigkeit und Frieden derzeit ein detaillierteres Dokument zu dieser Frage ausarbeite.

"Das Thema ist eng mit der Botschaft der kirchlichen Soziallehre hinsichtlich der Förderung des Menschen verbunden und ist ein sehr dringliches Problem in der heutigen Welt", sagte der Erzbischof abschließend.

Das englische Original kann auf der Internetseite von Zenit eingesehen werden.