Regionalgruppe der ALfA in Düsseldorf angegriffen

Radikale Demonstranten verhindern Aufführung eines Kurzfilmes

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Von Markus Miller

DÜSSELDORF, 5. Oktober 2011 (ZENIT.org). - Die Regionalgruppe Düsseldorf der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) wurde am vergangenen Samstag von „autonomen Linken“ gewalttätig daran gehindert, dort den Kurzfilm „Wunder des Lebens“ aufzuführen. Die Vorführung sollte auf dem Vorplatz des Düsseldorfer Hauptbahnhofs unter freiem Himmel stattfinden und die vorbeikommenden Passanten ansprechen. In pausenloser Wiederholung sollte die anrührende, etwa zehnminütige Sequenz die Entwicklung des Menschen von der Zeugung bis zur Geburt zeigen. Sie erbringt den sichtbaren und unwiderleglichen Beweis, dass ein Kind von Anfang an ein Kind ist.

ALfA berichtet: Eine Gruppe von über 100 linken Randalierern riss die Leinwand nieder und kappte den Strom. Die Spruchbänder und die über Megaphone skandierten Parolen „Hätt Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben“, „Mein Bauch gehört mir“ und „Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat“ identifizierten die Aktivisten eindeutig als Anhänger der Linksextremen.

Als endlich die Einsatzkräfte der Bundes- und Landespolizei anrückten, waren die meisten Chaoten schon wieder verschwunden. Die Einsatzleitung riet dennoch dringend davon ab, die Vorführung mit Gewalt durchzusetzen. In ähnlichen Fällen riefen die Radikalen dann Verstärkung herbei und brachten die Lage endgültig zur Eskalation.

Die Störaktion sei von bestens organisiert und im Ergebnis ja auch erfolgreich gewesen.

Auf der vor allem bei der jüngeren Generation beliebten Internetplattform „Facebook“ hätten die Initiatoren Werbung gemacht.

Man könne wirklich nur staunen, mit welchen Mitteln bei den Linken gearbeitet werde. Damit schafften sie es immer wieder, vor allem junge Menschen zu blenden und auch zu mobilisieren. Aber vor allem sei es ihnen gelungen, in unserer Gesellschaft nicht nur die Duldung, sondern sogar die Akzeptanz ihrer menschenverachtenden absoluten Mindermeinung gegen die Würde unserer Kinder durchzudrücken, so ALfA.