Rekord: 50 Millionen Kinderbibeln

Kinderbibel von Pater Werenfried van Straaten verbreitet seit 1979 die frohe Botschaft

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MÜNCHEN, 18. Juni 2012 (ZENIT.org/KIN). - Die Kinderbibel des internationalen katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“ hat eine Auflage von 50 Millionen Exemplaren erreicht. „Diese hohe Zahl zeigt uns, wie groß der Hunger nach Gott heute ist“, freut sich Karin Maria Fenbert, Geschäftsführerin von „Kirche in Not“ in Deutschland, über die hohe Nachfrage. Inzwischen ist die  Kinderbibel weltweit verbreitet – das Jubiläumsexemplar erscheint jetzt in Angola. Priester und Missionare, Katecheten und Religionslehrer setzen sie in 140 Ländern und 172 Sprachen ein. Im Internet kann sie in mehreren Dutzend Übersetzungen abgerufen werden. Die Geschäftsführerin von „Kirche in Not“ ist vor allem den vielen Wohltätern ihres Werkes dankbar. „Sie ermöglichen es, die Kinderbibeln bei den Ärmsten der Armen kostenlos zu verteilen.“ Dies sei ein Zeichen der weltweiten Solidarität im Glauben, so Frau Fenbert. „Es ist ein Geschenk unserer Wohltäter für die Kinder der Welt.“

Die Kinderbibel geht auf Pater Werenfried van Straaten (1913-2003) zurück, den Gründer von „Kirche in Not“. Als die Vereinten Nationen 1979 zum „Jahr des Kindes“ ausgerufen hatten, wollte auch Pater Werenfried ein Zeichen gegen die Nöte von Kindern setzen. „Kinder brauchen eine Kinderbibel, damit das Bild Jesu in ihren Herzen lebendig wird“, war er überzeugt. Die ersten Exemplare der Kinderbibel stellte er Anfang 1979 während der Generalkonferenz der lateinamerikanischen Bischöfe im mexikanischen Puebla vor. Die Bischöfe waren von dieser Unterstützung für ihre Pastoralarbeit begeistert und bestellten spontan 1,2 Millionen Exemplare.