„Religion an öffentlichen Schulen“

Bundesweites Forum der Evangelischen und Katholischen Kirche

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BONN, 22. November 2008 (ZENIT.org).- Die Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelische Kirche in Deutschland laden gemeinsam mit der Evangelischen und der Katholischen Akademie Berlin am 4. Dezember zum bundesweiten Forum „Religion an öffentlichen Schulen“ in die Französische Friedrichstadtkirche in Berlin.



„Die Erörterung religiöser und ethischer Fragen gehört zum Bildungsauftrag der Schulen“, heißt es in einer entsprechenden Ankündigung. „Nicht umsonst ist der Religionsunterricht das einzige in der Verfassung garantierte Schulfach. Damit trägt der Staat zur Verwirklichung der Religionsfreiheit bei und würdigt die Bedeutung der religiösen Bildung für Gesellschaft und Kultur insgesamt. In jüngerer Zeit wird der schulische Religionsunterricht jedoch immer wieder in Frage gestellt. Dabei geht es neben rechtlichen Fragen ganz allgemein um das Verhältnis von Religion und Bildung, von Glauben und Wissen. Hat Religion an öffentlichen Schulen noch Zukunft?“

Diese Frage steht im Mittelpunkt des Forums, bei dem der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, die einleitenden Worte sprechen wird (vgl. Programm). Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert wird im Eröffnungsvortrag näher auf die Beziehung von „Demokratie und Religion“ eingehen. Anschließend wird eine Podiumsdiskussion mit dem Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Dr. Wolfgang Huber, Prof. Dr. Norbert Bisky MdB, Bundesministerin a.D. Andrea Fischer und Andrea Nahles MdB stattfinden. Am Nachmittag wird Prof. Dr. Richard Schröder (Berlin) das Thema „Religion im Fächerkanon“ beleuchten. Danach werden vier Arbeitsforen gebildet und tiefere Betrachtungen angestellt werden.