Rentenreform generationengerecht gestalten!

Der BDKJ wirbt für eine Grundrente, damit junge Menschen am Ende nicht leer ausgehen

Berlin, (BDKJ) | 179 klicks

Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) kritisiert in der Rentendebatte den mangelnden Blick für die junge Generation und lehnt eine Stichtagregelung bei der Rente ab 63 ab. „Wenn man nach 45 Jahren in Rente geht, müssen auch zukünftig Zeiten der Arbeitslosigkeit angerechnet werden“, so BDKJ-Bundesvorsitzende Lisi Maier. Angesicht von brüchigen Erwerbsverläufen, befristeten Arbeitsverträgen, Teilzeitarbeit und Praktika würde die jüngere Generation sonst benachteiligt. „Der Anspruch einer für alle Generationen gerechten Politik muss in allen Politikbereichen gelten. Und deshalb braucht es  Investitionen die auch der jungen Generation nutzen.“

Der BDKJ wirbt weiter für die Einführung einer Grundrente. „Eine bedingungslose Grundrente, die aus allen Einkommensarten finanziert wird, ist eine gute Grundlage für ein würdevolles Leben im Alter“, so Maier. Über die Erwerbsarbeit könnten darüber hinaus Rentenansprüche erworben werden. Diese könnten paritätisch über Arbeitnehmende und Arbeitgebende finanziert und nach dem Äquivalenzprinzip verteilt werden. Dabei müssten Erziehungszeiten angemessen angerechnet werden. Es dürfe keine Ungleichheit dadurch entstehen, dass vor einem bestimmten Stichtag erbrachte Elternleistungen geringer honoriert würden. Maier: „Eine bedingungslose Grundrente ermöglicht jungen Menschen eine angstfreie Perspektive, die sich positiv auf ihre Lebenseinstellung und auf die Gesellschaft auswirkt.“

Unter dem Motto „U 28 – Die Zukunft lacht“ bringt der Dachverband der katholischen Jugendverbände die Ansichten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in politische Prozesse ein. Der BDKJ ist Dachverband von 16 katholischen Jugendverbänden und -organisationen mit rund 660.000 Mitgliedern.

Weitere Infos gibt es unter http://u28.bdkj.de.