Rhein Meeting - Das neue Kulturereignis am Rhein

"Europa: Identität oder Strategie": unter diesem Titel wird vom 15. bis 16. März 2014 im Kölner Maternushaus erstmals dieses Treffen stattfinden

Köln, (ZENIT.org) | 375 klicks

Am 15. und 16. März 2014 findet im Maternushaus in Köln erstmals das „Rhein-Meeting“ statt. Dieses neue Veranstaltungsformat umfasst Vorträge, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen und Konzerte. Das vielfältige Programm, wofür Joachim Kardinal Meisner und der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, die Schirmherrschaft übernommen haben, widmet sich im Eröffnungsjahr dem Thema Europa. Veranstalter ist die katholische Bewegung Comunione e Liberazione in Deutschland und der dafür gegründete Verein „Rhein-Meeting e.V.“, in Zusammenarbeit mit der „Kultur-Initiative e.V.“ und dem „Katholischen Bildungswerk Köln“.

Im Mittelpunkt des Rhein Meetings 2014 steht die Frage nach den Wurzeln und der Identität Europas und deren Bedeutung für die eigene Person und das Zusammenleben. In diesem Sinne lädt das zweitägige Treffen mit dem Titel „Europa Identität oder Strategie“ durch Vorträge international bekannter Persönlichkeiten aus den Bereichen Journalismus, Wissenschaft und Wirtschaft, aber auch anhand thematischer Ausstellungen und Musik zur Begegnung und zum Austausch ein. Das Rhein-Meeting sucht so einen Zugang zur Frage nach der Identität Europas, der über Verträge und Vereinbarungen auf Staats- und Regierungsebene ebenso hinausgeht, wie über ein rein politisches oder wirtschaftliches Kalkül oder einen rückwärtsgewandten europäischen „Traditionalismus“.

Soll der Prozess der europäischen Einigung gelingen, dann muss plausibel werden, inwiefern die Verständigung unter den Nationen dem Einzelnen wie der Gesellschaft tatsächlich eine bessere Zukunft ermöglicht. Dazu gilt es den religiösen und kulturellen Reichtum in neuer Weise zu entdecken und die historische Erfahrung in ihrer Tragweite für die Gegenwart ernst zu nehmen. Ist Europa nur das Ergebnis abstrakter Strategien oder erlaubt es ein Modell des Zusammenlebens, das den Wünschen und Anliegen seiner Bürger mehr entspricht?

Referenten:

Prof. Dr. Javier María Prades istDirektor der Madrider Universidad Eclesiástica San Dámaso. Er ist Mitglied der Internationalen Theologenkommission und Herausgeber der Zeitschrift „Revista Española de Teología“ sowie Autor zahlreicher Beiträge zu theologischen, gesellschaftlichen und kulturellen Fragen.

John Waters, Publizist und Kolumnist der Irish Times, ist Autor mehrerer Bücher, Hörspiele, Bühnenstücke und Song-Texte. Er gilt als eine der profiliertesten Stimmen in der irischen Öffentlichkeit. Darauf spezialisiert, “unpopuläre Themen von öffentlichem Interesse anzusprechen“ (eigene Angabe), gilt sein Interesse den aktuellen Entwicklungen in Gesellschaft, Kultur und Politik. Sein dediziert persönlicher Standpunkt, ausgehend von den existentiellen Fragen des Lebens und oft belegt durch ein persönliches Zeugnis - beispielsweise in seinen Bestsellern “Jiving at the Crossroads“ und “Lapsed Agnostic“ - macht seine Beiträge auch außerhalb Irlands interessant.

Bernhard Scholz ist Vorsitzender des italienischen Verbandes Compagnia delle Opere, einer Vereinigung von etwa 35000 klein- und mittelständischen Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen in Italien. Er ist Unternehmensberater und seit 2006 Leiter einer Akademie für Führungskräfte kleiner und mittelgroßer Unternehmen der „Stiftung für die Subsidiarität“. Bernhard Scholz hat sich in zahlreichen öffentlichen Beiträgen mit der aktuellen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung Italiens und Europas auseinandergesetzt.

Prof. Dr. Lucio Rossi, Physiker, ist seit 2011 Leiter des Projektes High Luminosity LHC am CERN in Genf, das zum Ziel hat, die Leistung des Large Hadron Colliders (LHC) bis 2020 um das Zehnfache zu steigern. Zuvor war er seit 2001 verantwortlich für die supraleitenden Magnete des LHC und damit maßgeblich beteiligt an der aufsehenerregenden Entdeckung des Higgs-Bosons im Jahre 2012.Der Autor von über 100 internationalen wissenschaftlichen Veröffentlichungen wurde 2007 mit dem IEEE Superconductivity Award ausgezeichnet.

Dr. Josef Zöhrer, lehrt seit 1986 an der Pädagogischen Hochschule Freiburg schwerpunktmäßig die Fächer Dogmatik und Religionsdidaktik. Der 1950 in Knittelfeld (Österreich) geborene Theologe war nach dem Studium an den Universitäten Graz und Regensburg zunächst mehrere Jahre im Schuldienst und promovierte dann 1983 bei Joseph Ratzinger mit einer Arbeit über den Philosophen Karl Japsers.

Die Veranstaltung ist vom Engagement ehrenamtlicher Helfer getragen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter: http://www.rhein-meeting.org