Rimini-Treffen 2008: Fest der Vielfalt mit 700.000 Teilnehmern

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RIMINI, 1. September 2008 (ZENIT.org).- Das jährliche Treffen der Bewegung „Comunione e Liberazione“ (Gemeinschaft und Befreiung) in Rimini zur Förderung der Freundschaft unter den Völkern unterscheide sich von anderen Versammlungen durch die Tatsache, dass es nicht politisch motiviert sei, erklärte Organisatorin Emilia Guarnieri am Samstag (30. August) bei einer abschließend Pressekonferenz. Das Thema des Meetings lautete; „„Entweder Protagonisten oder Niemand“, ein Wort des Gründers von „Gemeinschaft und Befreiung, P. Luigi Giussani.

Emilia Guarnieri beschrieb das Klima des Treffens mit den Worten von Salih Osman, Mitglied des sudanesischen Parlaments und Menschenrechts-Anwalt aus Darfur: „Ich sehe, dass das Leben von anderen Sie und Ihre Religion wirklich interessiert.“

„Er hat recht“, kommentierte Guarnieri. „Wir interessieren uns für die Andersartigkeit der anderen.“ Denn, wie Msgr. Giussani gesagt habe, „es ist gerade in der Begegnung mit dem Verschiedensein von anderen, dass wir in die Tiefen von dem eintauchen, was wir sind, und kontinuierlich diese Umarmung mit anderen erleben können, ohne die jedes Leben sterben würde.“

Das Motto für das Treffen im kommenden Jahr wurde auch schon angekündigt: „Wissen ist immer ein Ereignis.“

Wissen sei, so Guarnieri, der grundlegende Akt, den eine Person in ihrem Verhältnis zur Wirklichkeit vollziehe. Schon jede Geste eines Kindes stehe in Funktion zum Erwerb von Wissen. Daher sei die menschliche Person zutiefst von diesem Streben nach Wissen gekennzeichnet.

Am Rimini-„Meeting“ 2008 nahmen, abgesehen von den 4.000 freiwilligen Helfern, 700.000 Menschen aus allen Bereichen der Gesellschaft teil.