Rom im Zeichen der Seligsprechung

Vorbereitung auf Hochtouren

| 1075 klicks

Rom, 4. April 2011 (ZENIT.org/L'Osservatore Romano/Radio Vatikan). - Sechs Großbildschirme werden den zur Seligsprechung von Johannes Paul II. am 1. Mai erwarteten zwei Millionen Pilgern die Möglichkeit bieten, an der Feier teilzunehmen, wie der Osservatore Romano berichtet.

Da der Petersplatz allein die Masse von Gläubigen nicht fassen wird, werden an mehreren zentralen Stellen Roms weitere Bildschirme installiert, unter anderem vor der Engelsburg, im Zirkus Maximus und auf der Piazza Risorgimento. Am 1. Mai wird zunächst der Sarkophag mit dem Leichnam des Papstes, der sich bisher in den „Vatikanischen Grotten" befand, vor dem Hauptaltar aufgestellt. Draußen auf dem Petersplatz wird dann der Postulator des Seligsprechungsprozesses, Msgr. Slawomir Oder, den Papst bitten, den Kandidaten selig zu sprechen. Nach der Seligsprechungsmesse wird dann die Möglichkeit bestehen, dem Seliggesprochenen im Petersdom die Ehre zu erweisen. Die Beisetzung ist dann im Petersdom in der St. Sebastians-Kapelle unter Ausschluss der Öffentlichkeit vorgesehen.

In der Stadt wird es mehrere vom Vatikan aus günstig erreichbare Anlaufpunkte und Verpflegungsstützpunkte sowie einen Sonderpass für die öffentlichen Verkehrsmittel geben.

Die römischen Beherbergungsbetriebe melden bisher eine Auslastung von 80 %; es gibt nach Auskunft des römischen Vizebürgermeisters noch ca. 40.000 freie Unterkünfte, wie Radio Vatikan berichtet. Der Vizepräsident des römischen Pilgerwerkes „Opera Romana Pellegrinaggi", Msgr. Liberio Andreatta, versicherte, dass auch außerhalb Roms genügend weitere Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung stünden. Rom könne also alle Pilger aufnehmen.

Die Nacht vor der Seligsprechung wird, wie die Diözese Rom angekündigt hat, als Gebetsnacht begangen werden. Kardinal Agostino Vallini wird im Circus Maximus der Eröffnung vorstehen. Zahlreiche Kirchen im historischen Zentrum Roms werden für Gebetsveranstaltungen die ganze Nacht über geöffnet bleiben. ZENIT berichtete.

Der Zugang zum Petersplatz und zur Via della Conciliazione werden bereits am Vorabend gesperrt sein. Die geschätzten Kosten von 1,2 Millionen sind durch private Sponsoren gedeckt.

Mehr Informationen über die organisatorischen Aspekte der Seligsprechung gibt es auf der Webseite des römischen Pilgerwerkes.

(jb)