Römische Rekordzahlen

Johannes Paul II. zog Millionen von Menschen in die ewige Stadt

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ROM, 11. April 2005 (ZENIT.org).- Der Tod von Papst Johannes Paul II. war ein historisches Großereignis von ungeahnter Tragweite: Milliarden Menschen sahen den Papst und seine sterbliche Hülle über die Medien, Millionen zogen persönlich an ihm vorbei, Tausende änderten auf sein Vorbild hin ihr Leben. Das Zentrum der Christenheit, die Stadt Rom, erlebte in diesen Tagen einen nie da gewesenen Pilgeransturm – den größten in der mehr als 2000 Jahre alten Geschichte des Christentums.



Die konkreten Zahlen der römischen Stadtverwaltung belegen das Rekordergebnis:

-- 3 Millionen Pilger kamen nach Rom, um sich vom Papst zu verabschieden.

-- 250.000 Menschen konnten den Begräbnisfeierlichkeiten am vergangenen Freitag direkt auf dem Petersplatz und auf der Via della Conciliazione beiwohnen.

-- An die 1,4 Millionen Gläubige erwiesen dem im Petersdom aufgebarten Leichnam von Johannes Paul II. persönlich die letzte Ehre.

-- An jedem dieser Tage transportierte die Metro in Rom 1,5 Millionen Passagiere.

-- 10.000 freiwillige Helfer von Zivilschutz, Stadtverwaltung, Pfadfindern und anderen Organisationen waren im Einsatz.

-- 8.963 Sicherheitsbeamte sorgten für die öffentliche Ordnung.

Im Namen des Kardinalkollegiums dankte Kardinal Alfonso López Trujillo nach der Generalkongregation am Samstag den italienischen Behören für die "perfekte und wertvolle Organisationsarbeit rund um das außergewöhnliche Ereignis dieser Tage".