Römische Vorstadtpfarrei empfängt Papst Franziskus

Die Begegnung mit Jesus geschieht auf vielerlei Arten

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 248 klicks

Am späten Sonntagnachmittag besuchte Papst Franziskus die römische Vorstadtpfarrei San Cirillo Alessandrino in der östlichen Peripherie der Stadt. Nach dem Besuch von Kranken und der Begrüßung von Erstkommunionkindern nahm er an einer Messe teil und besuchte Mitglieder des Pfarrgemeinderates. Während des Besuches erteilte er neun Jugendlichen das Sakrament der Firmung. Er ermunterte sie, Jesus in ihrem ganzen Leben zu begegnen. Er sagte ihnen, der Weg des Lebens sei das Zurücklegen eines Weges, um Jesus zu begegnen. Dies könne jeden Tag und zu jedem Zeitpunkt auf vielerlei Arten geschehen, wie im Gebet, in der Messe, bei guten Taten, wie der Besuch von Kranken und die Hilfe für Arme. Dies gelinge jedoch nur, wenn man liebenswürdig sei und nicht egoistisch. Er sagte:

„Ein Weg, auf dem wir Jesus nicht treffen, ist kein christlicher Weg. Du weißt, dass die Menschen, die Jesus besonders suchte, jene waren, die viele Sünden begangen hatten. Das haben sie ihm vorgeworfen, und die Leute – jene, die sich selbst für gerecht hielten – sagten: ,Er ist kein wahrer Prophet, schaut euch nur an, in welch schöner Gesellschaft er ist!‘ Jesus heilt unsere Sünden. Wir alle sind Sünder, alle. Auch wenn wir fehlgehen, kommt Jesus und verzeiht uns. Und so gehen wir voran im Leben, bis zum Tag der definitiven Begegnung, an dem wir den schönen Blick von Jesus ansehen können.“

Abschließend sagte er: „Ich danke euch von Herzen für dieses Stück gemeinsam gegangenen Weges. Ich danke euch für eure Gastfreundschaft, eure Güte, für eure Heiterkeit und ich bitte euch, für mich zu beten, denn ich brauche es!“

Mit seinem Besuch setzt Papst Franziskus eine Tradition fort, die bereits von Johannes Paul II. und Benedikt XVI. praktiziert wurde, Pfarreien des Bistums – meist in Vororten – zu besuchen.