Rosenkranz App für Smartphones

Neues Programm erleichtert das Rosenkranzgebet

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ROM, 15. März 2012 (ZENIT.org). - Ein neues „App“ ist absofort auf iTunes erhältlich, das beim Beten des Rosenkranzes hilft. Es heisst: „Stunden-Rosenkranz“ und reiht sich in eine Reihe von Evangelisierungs-Apps für Smartphones mit einem app der Messe und einem für die Beichte ein.

Das App besteht aus einer Auflistung der Rosenkranzgeheimnisse und kurzen Meditationen aus der Heiligen Schrift und den Schriften der Päpste. Auch eine Alarmfunktion lässt sich einrichten, damit man sein Rosenkranzgebet nicht vergisst.

Das katholische Rosenkranzgebet entwickelte sich aus frühmittelalterlichen Gebeten, bei denen zunächst das Vater unser („Paternosterschnur“) und ab dem 11. Jahrhundert zunehmend das Ave Maria einhundertfünfzigmal in Zehnergruppen gegliedert wiederholt und mit Glaubensgeheimnissen und biblischen Texten über das Leben und Heilswerk Jesu Christi verbunden wurde. Durch seine den 150 Psalmen eines Psalters entsprechenden „Ave Marias" stellte der Rosenkranz ein „Brevier“ für das einfache Volk dar.

Die älteste schriftliche Erwähnung einer Schnur mit aufgezogenen Steinen als Zählkette für wiederholt gesprochene Gebete in der Lateinischen Kirche geht auf das 11. Jahrhundert zurück. Im 12. Jahrhundert kam der Brauch auf, dass in Klöstern die Konversen, die meist nicht lesen bzw. kein Latein konnten, statt der lateinischen Psalmen des Stundengebets andere Gebete verrichteten. Durch den Kartäusermönch Heinrich von Kalkar (1328–1408) kam die Gewohnheit auf, fünfmal zehn „Ave Maria“ zu beten und jeden Zehnerblock mit einem „Vaterunser“ zu beginnen und einem „Ehre sei dem Vater“ zu beenden.

Das App ist für 1 Dollar auf iTunes erhältlich. [jb]