Sankt Adalbert: Geist für die Metropole

Ökumenische Gemeinschaft "Chemin Neuf" plant in Berlin ein neues Lebens- und Begegnungszentrum

Berlin, (Erzbistum Berlin) | 311 klicks

Auftaktveranstaltung für neues ökumenisches Jugend- und Studierendenzentrum in Berlin Mitte mit Pröpstin Friederike von Kirchbach, Weihbischof Matthias Heinrich und Wolfgang Thierse.

Die ökumenische Gemeinschaft „Chemin Neuf“ plant in Berlin ein neues Lebens- und Begegnungszentrum speziell für junge Menschen und Studierende. Die denkmalgeschützte katholische Kirche Sankt Adalbert in der Torstraße 168 im Bezirk Mitte soll von dem Berliner Architekturbüro Welp zu einer ökumenischen Wohn- und Begegnungsstätte umgebaut werden. Als besonderes bauliches Element sieht das Architektenduo eine Gebetshütte auf dem Dach des Wohnhauses vor.

Am 23. Januar präsentiert das Projektbüro Sankt Adalbert im Rahmen einer Auftaktveranstaltung die Sanierungs- und Umbauvorhaben. Außerdem wird über das geplante Zusammenspiel von Architektur, Spiritualität und Kunst informiert: Eine Kunstinstallationen an der Straßenseite soll eine optische Brücke vom Straßen- zum sakralen Innenraum schlagen.

Konkret sehen die  Architekten den Ausbau des Ensembles zu einem ökumenischen Gebets-, Begegnungs- und Bildungszentrums in der Torstraße 168 vor. Der von der katholischen Gemeinde Herz Jesu als Gottesdienstraum genutzte Kirchraum selbst wird saniert, und auf dem Dach des Hinterhauses entsteht eine Gebetshütte mit Blick über Berlin. Außerdem werden die angeschlossenen Räume so umgebaut, dass 40 Studierende und junge Erwachsene dauerhaft hier leben können. 

Der Fokus der Arbeit der Gemeinschaft „Chemin Neuf“ liegt auf der Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen. „Wir wollen Menschen dieser Altersgruppe einen Ort des Ankommens und des Austausches bieten“, so Pater Gerold Jäger von der Gemeinschaft Chemin Neuf, „Die Gemeinschaft fördert die in diesem Alter so wichtige individuelle Entwicklung, bietet aber gleichzeitig spirituelle Orientierung.“ Das Zusammenleben in Sankt Adalbert funktioniert ähnlich wie in einem Jugendkloster – in Berlin wäre eine solche Institution ein Novum. Bislang gibt es in der Stadt nur eine Studierenden-Wohngemeinschaft der Gemeinschaft „Chemin Neuf“.

Schirmherren des Projektes sind Kardinal Walter Kasper, ehemaliger Präsident  des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen, und Ex-Bundestagspräsident Wolfgang Thierse. Die auf etwa 4,8 Millionen Euro geschätzten Kosten werden vollkommen durch Spenden finanziert. Geplanter Baubeginn ist am 1. Januar 2016.

www.sankt-adalbert.net

Bei Nachfragen:
Bettina Peter
Projektbüro Sankt Adalbert, Öffentlichkeitsarbeit
Telefon mobil.: 0171 158 7298
Tel. 030/ 61629894
E-mail: b.peter@sankt-adalbert.net

Termin Auftaktveranstaltung: 23. Januar 2013

Ort: Sankt Adalbert, Torstraße 138, Berlin Mitte

Ablauf: 19 Uhr Pressegespräch mit Schirmherr Wolfgang Thierse, Pröpstin Friederike von Kirchbach, Weihbischof Dr. Heinrich und Uwe Welp (Architekturbüro Welp)
Moderation: Pater Gerold Jäger

20 Uhr: Projektvorstellung in der Kirche mit Wolfgang Thierse, Pröpstin Friederike von Kirchbach, Weihbischof  Matthias Heinrich, Uwe Welp (Architekturbüro Welp), Joachim Zeller (Europaabgeordneter), Axel Nehlsen (Geschäftsführer der Initiative „Gemeinsam für Berlin“) und weiteren Mitglieder des Projektteams, mit kurzen Video-Sequenzen (insgesamt ca. 45 Minuten).

20:45 Evensong – Abendgebet mit Vertretern verschiedener Kirchen (insgesamt ca. 40 Minuten).

21.30 Uhr Empfang

Von: Stefan Förner, Pressesprecher

(Quelle: Webseite des Erzbistums Berlin)