Sankt Paul vor den Mauern: Rom gedenkt des Seligen Don Alberione

Erzbischof Angelo Amato feiert mit der Paulinischen Familie

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ROM, 28. November 2008 (ZENIT.org).- „Heiligkeit und Missionsgeist, das ist die unschlagbare Kombination in Sachen Verkündung des Evangeliums“, so Erzbischof Angelo Amato, Präfekt der
Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse. Er verwies dabei auch auf den seligen Don Giacomo Alberione, Gründer der Paulinischen Familie, dessen man am vergangenen Mittwoch während einer Eucharistiefeier in der Basilika von Sankt Paul vor den Mauern in Rom gedachte.

Der Kardinal weiter: „Don Alberione verspürte den apostolischen Drang zu evangelisieren - gleich dem heiligen Paulus - und nicht minder waren in ihm die Intensität und das Durchhaltvermögen, all dies anhand gesellschaftlicher Kommunikationsmöglichkeiten zu tun“.

Der Kardinalpräfekt ließ dann die einzelnen Etappen der Mission des Seligen Revue passieren: Von der Ernennung zum Direktor der Diözesanmagazins „Gazzetta d’Alba“, über den Erwerb einer kleinen Druckerei dank des Erbnachlasses seines Onkels, bis hin zur Gründung eines neuen Ordens, mit einem männlichen und einem weiblichen Zweig. Später nannte man die Paulinische Familie die „menschgewordenen Engel“, da sie förderliche Literatur veröffentlichten.

„Die große und dynamische Paulinische Familie“, so Monsignore Amato vor den Freunden und Mitgliedern des Ordens, „führt heute den Traum Don Alberiones fort: Nämlich der ganzen Welt das Evangelium zu verkünden“.

„Die Schwierigkeiten dürfen die Freude nicht bremsen, denn die Kirche braucht euch Apostel an den Schnittstellen der Welt“. „Möge ihr euch, genauso wie für den heiligen Paulus und euren Gründer, stets rühmen können, die Frohe Botschaft zu verkünden. Möge euer Glaube stets die stärkste Waffe jeder Verlagsstrategie sein“.

Don Jose Pottayl, Generalvikar der Gesellschaft des heiligen Paulus fügte hinzu: „Wir führen heute das Werk unseres Gründers nicht nur durch Printmedien, sondern auch mit Hilfe der anderen Kommunikationsmittel fort“.

Abschließend ergänzte er: „Die Ära des Internet ist auch nicht anstrengender, als es jene zur Zeit von Don Alberione war: Es liegt an uns, neue Wege zu finden, um ‚den Boden zu bereiten' und das Evangelium verkünden zu können“.

Von Chiara Santomiero. Aus dem Italienischen übersetzt von Katharina Marschall.