Schriftliche Rede von Papst Franziskus an die Bischöfe von Guinea-Conakry

Begegnung im Vatikan

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 301 klicks

Am Montag traf Papst Franziskus die Bischöfe von Guinea-Conakry im Vatikan, und überreichte ihnen zu ihrem ad-limina-Besuch eine schriftliche Rede. In dieser betonte er, dass die konfessionellen Auseinandersetzungen unter Christen ein Hindernis für die Verkündigung der frohen Botschaft seien.

Überdies appellierte er an die Bischöfe, sich für die traditionelle Ehe zwischen Mann und Frau einzusetzen und das entsprechende Modell in der Gesellschaft zu verbreiten. Damit kritisierte er die Kultur der Polygamie in Afrika.

Ein weiterer Punkt, den der Papst in seiner Rede an die Bischöfe ansprach, war die auf dem ganzen afrikanischen Kontinent vorherrschende Armut. Er betonte, dass es die Aufgabe eines jeden Christen sei, für Gerechtigkeit und Frieden zu sorgen.

Abschließend dankte er der missionarischen Arbeit der Menschen vor Ort, besonders denjenigen, die sich in der Evangelisierung verdient machen. Ebenso ging sein Dank an die Ordensleute, die dem Volk mit ihren Gebeten und ihren Taten zur Seite stehen würden, auch, wenn die Umstände oft schwierig seien. In diesem Zusammenhang betonte er die Bedeutung der Priesterausbildung und begrüßte die Eröffnung eines neuen Seminars mit dem Namen „Benedikt XVI.“, dass dem Priesterleben neue Möglichkeiten eröffne.