Schutz von Frauen in Indien

Manos unidas informiert Frauen in Indien über ihre Rechte, Gesundheit, Gleichberechtigung

Rom, (ZENIT.org) | 388 klicks

In den meisten indischen Familien werden Mädchen dazu erzogen „gute und untergeordnete Ehefrauen“ zu sein. Oft werden sie früh verheiratet und leben fortan in der Familie des Ehemanns, an die auch die Mitgift des Mädchens geht. Auch eine höhere Bildung ist für Mädchen oft nicht zugänglich.

Nach einem Bericht von Fides widmet das spanische Hilfswerk „Manos unidas“ den Frauen und Mädchen in Indien dieses Jahr ein besonderes Augenmerk. In Zusammenarbeit mit der Nichtregierungsorganisation „Streevani, die Stimme der Frauen“ führt es in Pune deshalb eine Aufklärungskampagne durch, in deren Rahmen rund 3.500 Frauen über ihre Rechte und ihre Gesundheit und das Thema Gleichberechtigung informiert werden sollen.

Die indische Organisation „Streevani“ wurde vor 30 Jahren in Pune gegründet und setzt sich für den Schutz von Frauen ein.

Dabei bemühe sich die Organisation um die Integration von Frauen in einer patriarchalischen Gesellschaft, die Frauen diskriminiere, heißt es. Ein Schwerpunkt ist besonders der Rechtsbeistand für Frauen, den das so genannte „Forum der Ordensschwestern und Anwältinnen“ übernimmt.

Die beiden Organisationen bilden Frauen auch im Bereich der Unternehmensverwaltung aus, womit deren finanzielle Unabhängigkeit gefördert werden soll.