Schweigeminute auf Koreaflug für im Gazastreifen verstorbenen Journalisten

Keine Pressekonferenz, dafür gemeinsames Gebet

Rom, (ZENIT.org) Redaktion | 354 klicks

Auf dem Hinflug nach Südkorea gab es keine „fliegende Pressekonferenz“ für die 68 anwesenden Journalisten, jedoch wandte sich Papst Franziskus in einer kurzen Ansprache an die Kollegen des gestern im Norden des Gazastreifens verstorbenen italienischen Videojournalisten Simone Camilli. Dieser war gemeinsam mit einem palästinensischen Kollegen und drei Polizisten ums Leben gekommen, als sie versuchten einen Blindgänger zu entschärfen. Papst Franziskus bat die Anwesenden, für die Journalisten zu beten und sagte:

„Ein Gebet für Simone Camilli, einen von euch, der heute von uns gegangen ist. Beten wir in aller Stille. Dies sind die Früchte des Krieges. Habt Dank für euren Dienst. Danke für all das, was ihr tun werdet, denn es wird kein Urlaub sein, sondern eine wirklich sehr arbeitsintensive Reise. Möge euer Wort uns immer helfen, uns mit der Welt zu vereinen und vergesst nicht: Gebt ein Zeichen des Friedens!“