Schweizer Bischöfe danken Papst Benedikt XVI. für ein bedeutendes Pontifikat

Souveräner Akt der Demut

Freiburg i. Ü., (ZENIT.orgSBK) | 808 klicks

Der Amtsverzicht von Papst Benedikt XVI. treffe die katholische Kirche in der Schweiz unerwartet. Er sei eine souveräne Tat und ein Akt der Demut, der grosses Verantwortungsbewusstsein ausdrücke. So heißt es in einer Pressemitteilung der Schweizer Bischofskonferenz.

„Die Welt, die sich so schnell verändert, wird heute durch Fragen, die für das Leben des Glaubens von großer Bedeutung sind, hin- und hergeworfen“, betone der Heilige Vater in seiner Verzichtserklärung, bevor er freimütig bekenne: „Um trotzdem das Schifflein Petri zu steuern und das Evangelium zu verkünden, ist sowohl die Kraft des Körpers als auch die Kraft des Geistes notwendig, eine Kraft, die in den vergangenen Monaten in mir derart abgenommen hat, dass ich mein Unvermögen erkennen muß, den mir anvertrauten Dienst weiter gut auszuführen.“

Die Schweizer Bischöfe dankten im eigenen und im Namen der katholischen Gläubigen der Schweiz Papst Benedikt XVI. für seinen unermüdlichen Einsatz als „Diener der Diener Gottes“ zum Wohle der Menschen und der Welt. Mögen die vielen Impulse und Anregungen seines Pontifikats auch weiterhin reiche Früchte tragen und Segen bringen, so die Bischöfe. Sie bäten alle Gläubigen um ihr Gebet für den scheidenden Papst Benedikt XVI., aber auch um den Beistand des Heiligen Geistes bei der Wahl seines Nachfolgers. Die grossen Aufgaben, die vor ihm lägen, werde er nur mit der Hilfe aller wahrnehmen können.