Schweizer Bischöfe rufen zu Gebet und tätiger Nächstenliebe für Opfer der Überschwemmungen auf

Ergebnisse der 269. ordentlichen Versammlung der Schweizer Bischofskonferenz

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FRIBOURG, 9. September 2005 (ZENIT.org).- Die Schweizer Bischöfe appellieren an alle Gläubigen, für die Opfer der Umweltkatstrophen in der Schweiz und der ganzen Welt zu beten und tatkräftige Hilfe zu leisten.



Anlässlich ihrer 269. ordentlichen Vollversammlung, die vom 5. bis zum 7. September im Priesterseminar der Diözese Sitten-Givisiez in der französischen Schweiz stattfand, drückten die Bischöfe den Hinterbliebenen der Todesopfer ihr Mitgefühl aus. Den betroffenen Gebieten und ihrer Bevölkerung sicherten sie ihre Solidarität zu.

Neben der Bitte um tatkräftige Nächstenliebe empfehlten sie ausdrücklich das im Pattloch-Verlag erschienene Kompendium des Katechismus der Katholischen Kirche. Die Kurzfassung des großen Katechismus von 1992 biete die großartige Möglichkeit, "die Lehre der katholischen Kirche in kürzester Form durch Frage und Antwort kennen zu lernen".

Eine durchwegs positive Bilanz zogen die Oberhirten der Schweiz vom 20. Weltjugendtag, der mehr als 2000 junge Schweizer in Begleitung von acht Bischöfen nach Köln geführt hatte. Sie und alle anderen Jugendlichen hätten beim großen Glaubensfest mit Papst Benedikt XVI. "eine tiefe religiöse Erfahrung erlebt", sagte Jugendbischof Denis Theurillat. Allen, die sich während vieler Monate für die Vorbereitung dieser Tage eingesetzt hatten, sprachen die Bischöfe ihren Dank aus.

Ernennungen

P. Guy Musy OP aus Genf sowie Pfarrer Christian Schaller aus Binningen wurden zu Mitgliedern der Gesprächskommission der christkatholischen und der römisch-katholischen Kirche der Schweiz (CRGK) ernannt, Schwester Jeanine Arnold, Paul Grossrieder und P. Thierry Schelling SJ wählte man in den Arbeitskreis Islam. Zu Mitgliedern der Pastoralplanungskommission ernannten die Bischöfe Schwester Anne-Margrit Keist, Professor Manfred Belok sowie Pastoralassistent Sandro Iseppi. Das Ehepaar France-Dominique und Sandro Semenzato aus Lausanne wurden in die Kommission für Ehe und Familie gewählt.