Schweizer Bischöfe treffen Partnerinnen katholischer Priester

Einladung des Präsidenten der Schweizer Bischofskonferenz

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 373 klicks

Am Montag haben in Freiburg Mitgliederinnen des Vereins vom Zölibat betroffener Frauen („Zöfra“) Schweizer Bischöfe zu einem gemeinsamen Gespräch getroffen. Die Initiative ging nach Angaben der Sprecherin des Vereins, Gabriella Loser Friedli, auf den Präsidenten der Schweizer Bischofskonferenz, Bischof Markus Büchel, zurück. Laut der Angaben waren auch der Vizepräsident Charles Morerod und der Basler Weihbischof Denis Theurillat bei dem Gespräch anwesend. Die Vereinigung hatte einen Brief an die Bischöfe gerichtet, bisher sei es weltweit einmalig, dass eine Abordnung einer Bischofskonferenz eine Organisation wie „Zöfra“ empfange, so Friedli. Es handelte sich um das erste Gespräch seit 1997. Friedli sagte, es sei bei den Gesprächen in erster Linie um eine Einordnung der Probleme gegangen. Sie habe den Eindruck gewonnen, dass die Arbeit der Vereinigung respektiert und anerkannt werde.

Eines der Anliegen der „Zöfra“ sei ein fester Ansprechpartner bei der Bischofskonferenz gewesen, außerdem wünsche man sich, dass Bischöfe bei Laisierungen von Priestern, die in einer Beziehung mit einer Frau lebten, manche Restriktionen aufheben und etwa mehr Seelsorge durch laisierte Priester zulassen. Büchel habe versichert, dass er diese Themen ei der nächsten Versammlung der Bischofskonferenz anbringen werde.