Schweizer Klöster öffnen am 11. und 12. April zum dritten Mal ihre Pforten

Zusammenhang mit dem Weltgebetstag um geistliche Berufungen am kommenden Sonntag

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FRIBOURG, 8. April 2008 (ZENIT.org).- Kommenden Freitag und Samstag (11. und 12. April 2008) wird in der Schweiz zum dritten Mal die „Nacht der Klöster“ begangen.

Die Schweizer Bischofskonferenz kündigt in einer heute veröffentlichten Erklärung an, dass zahlreiche Frauen- und Männerklöster ihre Pforten öffnen und allen Interessenten Gelegenheit bieten werden, „Einblick ins Klosterleben zu nehmen und mit Ordensleuten ins Gespräch zu kommen, aber auch mit ihnen zu beten oder zu meditieren“.

Nähere Angaben zu den Nächten in den verschiedenen Klöstern findet man unter: http://kirchliche-berufe.ch (für die deutsche Schweiz), http://www.vocations.ch (für die französische Schweiz) und http://www.vocazioni.ch (für die italienische Schweiz).

Die „Nacht der Klöster“ 2008 wendet sich ausdrücklich an die Jugend. Das gewählte Datum verdeutlicht zudem den inneren Zusammenhang, der zwischen ihr und dem Weltgebetstag um geistliche Berufungen besteht. Dieser besondere Tag wird traditionell am vierten Sonntag in der Osterzeit begangen. In diesem Jahr steht er ganz im Zeichen des Mottos: „Die Berufungen im Dienst der Kirche in ihrer Sendung“.

Benedikt XVI. hebt in seiner diesbezüglichen Botschaft hervor: „Am Anfang, wie auch späterhin, ist es stets die Liebe Christi, die die Apostel drängt (vgl. 2 Kor 5,14)… Die Liebe Christi muss nämlich den Brüdern durch das Beispiel und mit Worten, mit dem ganzen Leben vermittelt werden.“ Außerdem erinnert der Papst daran, wie wichtig es ist, in den Pfarreien die ständige Erziehung der Kinder und Erwachsenen zum Glauben zu fördern.

„Durch das Geschenk des Glaubens sind alle Christen berufen, an der Evangelisierung mitzuarbeiten. Dieses Bewusstsein muss genährt werden durch die Verkündigung und die Katechese, durch die Liturgie und eine ständige Hinführung zum Gebet; es muss verstärkt werden durch die Übung der Annahme, der Nächstenliebe, der geistlichen Begleitung, der Reflexion und der Entscheidungsfindung, ebenso wie durch eine pastorale Planung, deren fester Bestandteil die Aufmerksamkeit gegenüber den Berufungen sein muss.“

Das Geschenk der Berufungen, so der Heilige Vater, „ist das Geschenk, das die Kirche jeden Tag vom Heiligen Geist erbittet“.