Sechs neue Novizen für das Zisterzienserstift Heiligenkreuz

Besuch von Papst Benedikt am 10. September

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HEILIGENKREUZ, 16. August 2007 (ZENIT.org).- Am Vorabend des Hochfests Maria Himmelfahrt wurden im Zisterzienserstift Heiligenkreuz sechs Novizen aufgenommen, und am Festtag selbst legten sieben ihrer Mitbrüder die zeitlichen Gelübde ab. Papst Benedikt XVI. wird das Kloster, dem gegenwärtig 78 Mönche angehören (der höchste Personalstand sei 200 Jahren), im Rahmen seiner dreitägigen Pastoralreise nach Österreich am 10. September besuchen.



Bei der Einkleidungszeremonie der sechs neuen Novizen bekräftige Abt Gregor Henckel-Donnersmarck am Dienstag: „Liebe Mitbrüder, ihr alle seid für diese sechs Novizen verantwortlich… Gemeinsam kommt man in den Himmel, allein kommt man in die Hölle.“ Er legte die Benediktsregel aus und ermahnte alle Anwesenden, geistliche Menschen zu werden. Der Satz „Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden“ sei nach Benedikt XVI. „der Erhaltungssatz der geistlichen Energie“.

Wer dem Heiligen Vater am 10. September gegen 16.20 Uhr in Heiligenkreuz persönlich begegnen will, wird gebeten, auf der Internetseite des Stifts ein entsprechendes Anmeldeformular auszufüllen.

Das Vorprogramm zum Papstbesuch besteht aus der Feier der Heiligen Messe (jeweils um 8.30, 9.30 und 11.00 Uhr in der Kreuzkirche; große Pilgermesse um 12.15 Uhr), der Übertragung des Angelus mit Papst Benedikt XVI. vom Wiener Stephansplatz sowie einer Reihe von Interviews, Zeugnissen und musikalischen Darbietungen unter Mitwirkung prominenter Persönlichkeiten aus Kirche und Gesellschaft. Austropop-Star Reinhard Fendrich wird zwei Lieder vortragen, und Opernsängerin Anja Silja – sie singt ebenfalls – wird darüber von ihrer persönlichen Bekehrung berichten.

Einer der Gründe, warum der Heilige Vater nach Heiligenkreuz kommt, ist die Erhebung der schon 1802 gegründeten Hochschule zur „Päpstlichen Hochschule“, die am 28. Januar 2007 erfolgte. Derzeit gibt es dort 160 Studierende. Mehr als 100 von ihnen bereiten sich auf das Priestertum vor.