Sehenswürdigkeiten und Museen während des WJT

Madrid hat seine Museen für Pilger kostenlos geöffnet

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MADRID, 17. August 2011 (ZENIT.org). - Madrid bietet viele Möglichkeiten für jeden Geschmack: Kunst, Wissenschaft, Literatur, Technologie, Geschichte, Folklore und auch ein paar Merkwürdigkeiten. Die Pilger des WJT können mit seinem Pilgerausweis am kulturellen Angebot Madrids teilnehmen. Die Gesamtzahl der Plätze ist bei manchen Aktivitäten begrenzt. 

Das Madrid der Könige

Es gibt in Madrid verschiedene Gebäude, die von der Geschichte der Könige Spaniens erzählen: der Palast von Aranjuez, der Kloster von El Escorial, das Pantheon und vieles mehr. 

Außer in Madrid gibt es auch anderswo königliche Gebäude. Die Teilnehmer an den Tagen in den Diözesen können auch sie besuchen, nach Vorlage des Dokuments, das beweist, dass sie Teilnehmer des WJT sind.

Mehr Infos dazu: Katalog "Madrid der Könige"

Aus Madrid und Spanien

Diejenigen, die mehr über die Stadt der WJT wissen wollen, können das Stadtmuseum und das Museum der Entstehung der Stadt besuchen. Sie beherbergen ein Modell des archäologischen Erbes und sind ein Kulturzeuge Madrids vom Paläolithikum bis zur aktuellen Zeit. 

Das Stierkampfmuseum ermöglicht dem Pilger, ein Merkmal der spanischen Kultur zu verstehen. Es befindet sich auf dem Ventas Platz (Plaza de las Ventas) und es sind Bilder, Malereien, die typischen Capas und Toreroanzüge und alles, was mit der Welt der Stierkampf zu tun hat, zu bewundern.

Wissenschaft und Technologie

In Madrid kann der Besucher auch mehr über verschiedene wissenschaftliche und technologische Bereiche erfahren: im Naturwissenschaftsmuseum und im Bergwerksmuseum und eine interaktive Begegnung mit der Wissenschaft in Cosmocaixa. Für Fans der Sterne und des Weltalls gibt es die Sternwarte Madrids. 

ZurTechnologie der Verkehrsmittel gibt es das Eisenbahnmuseum (Museo del Ferrocarril). Das Luftmuseum bietet Ausstellungen mit Flugzeugen, Simulatoren und Flugmodellen.

Kunst über Kunst

Zusammen mit den großen Pinakotheken wie dem Prado Museum und dem Thyssen Museum gibt es auch in Madrid andere Angebote, um die Kunst zu kennenzulernen: das Sorolla Museum (Museo de Sorolla) zeigt uns das Werk des Malers und die Stimmung seiner Zeit; weiterhin das Cerralbo Museum (Museo Cerralbo), ein Palast aus der Zeit eines Marquis aus dem 19. Jahrhundert. 

Es gibt auch das Museum der dekorativen Künste (Museo Nacional de Artes Decorativas) mit Sammlungen aus Keramik, Glas, Schmuck oder Stoff. Das Kleidermuseum (Museo del Traje) zeigt die Geschichte der Kleidung in den verschiedenen Regionen Spaniens, aber auch die Geschichte der Mode, wo man Kleider berühmter Designer wie Balenciaga oder Pertegaz finden kann.

Große Persönlichkeiten der Literaturgeschichte

Viele wichtige Schriftsteller wurden in Madrid geboren oder haben in Madrid gewohnt. So Cervantes; sein Geburtshaus ist heute ein Museum, das uns das Leben des 16. und 17. Jahrhunderts vor Augen führt. Das Haus Lope de Vegas ist auch heute ein Museum, das man im zentralen Stadtteil der Literatur (Barrio de las Letras) finden kann; dort hat der Autor die letzten 25 Jahre seines Lebens gewohnt.

Besonders für Blinde konzipiert hat die Nationalorganisation für Spanische Blinde ONCE (Organización Nacional de Ciegos Españoles) das Museum der Blindenheilkunde (Museo Tiflológico) im Jahre 1992 gegründet. Hier kann der Besucher alles berühren, sodass die Blindheit kein Hindernis ist, die Ausstellung zu genießen. 

Madrid hat auch ein Wachskabinett, wo man Figuren wie Einstein, Cervantes oder Dalí finden kann... auch aber Superman, die Beatles, Marilyn Monroe oder E.T.

Weitere geöffneteMuseen sind: Caixaforum, das Nationalmuseum des Romantizismus (Museo Nacional del Romanticismo), Amerika- Museum (Museo de América) oder das Antropologiemuseum ( Museo Nacional de Antropología), durch die man die Ursprünge unserer Kultur kennenlernen kann.

Auch religiöse Museen sind für Pilger offen und kostenlos: la Beata Dolores Sopeña-Museum und das Beato Faustino Miguez Museum.