Seminar über Verbrechen gegen Christen in Rom

Teilnehmer diskutieren über Fälle von Diskriminierung und Gewalt in Europa

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ROM, 4. Juli 2012 (ZENIT.org). - Das Büro für Demokratische Institutionen und Menschenrechte (Office for Democratic Institutions and Human Rights; BDIMR) der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) organisierte vorige Woche am italienischen Außenministerium in Rom ein Seminar über „Die Rolle der Zivilgesellschaft im Kampf gegen hassbedingte Verbrechen gegen Christen“.

Die Abteilung für Toleranz und Nichtdiskriminierung des BDIMR organisierte das Seminar für mehr als 40 Vertreter der Zivilgesellschaft aus OSZE-Mitgliedstaaten. Schon mehrmals hatten sich die OSZE-Mitgliedstaaten dazu verpflichtet, Intoleranz und Diskriminierung gegen Christen zu bekämpfen.

Die Teilnehmer des Seminars diskutierten Fälle von Diskriminierung, Intoleranz und Gewalt gegen Christen in ganz Europa. Besonders betont wurde die Notwendigkeit, die Zunahme von Kirchen- und Friedhofsschändungen einzudämmen. Es wurde auch darauf hingewiesen, dass in den meisten Ländern der OSZE die Schändung von christlichen Kirchen und Friedhöfen nicht als „durch religiösen Hass motiviertes Verbrechen“ angesehen wird, im Gegensatz zur Einstellung, die man in den selben Ländern hinsichtlich anderer Religionen hat.

Die Fälle, die an Britischen Gerichtshöfen vorgetragen wurden, sollen beim nächsten Treffen der Seminargruppe im September eingehender diskutiert werden.

[Übersetzung des italienischen Originals von Alexander Wagensommer]