Sicherheit, das zentrale Thema der Synode der chaldäischen Kirche im Irak

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IRBIL, 1. Juni 2007 (ZENIT.org).- Die Oberhirten der chaldäischen Kirche im Irak versammelten sich heute, Freitag, zu einer einwöchigen Synode in Irbil. Im Mittelpunkt der Gespräche steht das Problem der Sicherheit in dem vom Krieg zerrütteten Land.


Berichten von AsiaNews zufolge begann das Treffen in al Qosh, dem ehemaligen Nineve.

Auch wenn die letzte Synode aus Sicherheitsgründen in Rom stattfand, haben sich die Bischöfe dieses Jahr dafür entschieden, im Irak zu bleiben: „Trotz Sicherheitsbedenken haben sich der Patriarch und die Bischöfe entschlossen, die Synode auf nationalem Boden abzuhalten, um ein kraftvolles Signal der Solidarität mit der gesamten Gemeinschaft auszusenden und um ihnen mitzuteilen, dass wir hier sind und dass ihr Leben uns teuer ist“, erklärte Monsignore Philip Najim, Prokurator der chaldäischen Kirche beim Heiligen Stuhl, gegenüber „AsiaNews“. „Das Sicherheitsproblem der Gemeinschaft, die durch Zwangsauswanderungen halbiert worden ist, wird im Zentrum der Beratungen stehen“, fügte er hinzu.

Weiterhin würden sich die Gespräche auch mit der Zukunft des Babel College befassen, der einzigen theologischen Fakultät des Landes, die kürzlich in die Hauptstadt von Kurdistan umziehen musste, wie auch mit den Lebensbedingungen der Diözesen im Irak und im gesamten Gebiet des Nahen Ostens.

Die Bischöfe der chaldäischen Diaspora in den USA, in Kanada, Australien und im Libanon werden der Synode beiwohnen, wie auch Erzbischof Francis Chullikatt, Apostolischer Nuntius im Irak.