Simbabwe: "Wachsende politische Spaltung und Verschlechterung der Lebensbedingungen"

Gemeinsamer Hirtenbrief der Bischofe zur Lage im Land

Rom, (Fides) | 211 klicks

„Politische Spaltung “beeinträchtigt nicht nur das Leben der Menschen, sondern behindert auch den Friedensprozess“, so die Bischofe von Simbabwe in einem gemeinsamen am 3. Dezember veröffentlichten Hirtenbrief.

„Es gibt keine sichtbare Verbesserung in Simbabwe“ beklagen die Bischöfe in dem von der Nachrichtenagentur CISA mit Sitz in Nairobi veröffentlichten Schreiben.

„Wir müssen den Status von Simbabwe als Kornkammer Afrikas und damit die Lebensmittelsicherheit wieder herstellen“, so die Bischöfe, die bedauern, dass „unsere Industrieanlagen heute wie Gespenster sind … und im Sterben liegen.“

Die Wahl im Juli, bei der der 80jährige Robert Mugabe erneut zum Präsidenten gewählt wurde, „führten unter den Bürgern Simbabwes zu einer noch größeren Spaltung als zur Zeit vor und während der Regierung der Nationalen Einheit nach der umstrittenen Wahl des Jahres 2008“ so die Bischöfe. „Denn damals arbeiteten die Bürger des Landes, einschließlich der politischen Parteien, gemeinsam für das Wohl des Landes.“

„Simbabwe ist ein mit großen natürlichen Ressourcen gesegnetes Land“, so die Bischöfe abschließend, „mit hoch qualifizierten Bürgern, und dies sollte bei den Menschen Mut und Hoffnung entstehen lassen, damit sie den gegenwärtigen Zustand ändern, der nicht zufriedenstellend ist, und bessere Lebensbedingungen für alle schaffen“. (L.M.)

(Quelle: Fidesdienst 9/12/2013)