Skandinavische Bischöfe weihen ihre Bevölkerung an das Unbefleckte Herz Mariens

Feierlicher Akt im Rahmen der Plenarversammlung zum Thema "Kirche und Massenmedien"

Rom, (ZENIT.org) Salvatore Cernuzio | 383 klicks

Nach der Krim weihen auch die Länder Nordeuropas ihre Einwohner an das Unbefleckte Herz Mariens. Laut der Agentur SIR wird der Festakt am kommenden Samstag, dem 22. März, von sieben katholischen Bischöfen aus den nördlichen Regionen anlässlich der vom 21.-26. März unter dem Motto „Kirche und Massenmedien“ in Lund (Schweden) tagenden Vollversammlung der Bischofskonferenz zelebriert werden.

Konkret wird die Weihe während einer vom Präsidenten des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen, Kardinal Kurt Koch, gefeierten hl. Messe vorgenommen. Im Rahmen eines Dialoges mit dem Erzbischof der schwedischen Kirche Antje Jackelénas wird Koch ebenso der Frage nach der Relevanz des christlichen Glaubens in einer laizistischen Gesellschaft nachgehen. Im Anschluss daran wird die ökumenische Vesper stattfinden. 

Auf die Frage nach dem Grund des Aktes des Anvertrauens an Maria antworten die Kardinäle folgendermaßen: „Es handelt sich dabei um eine Erneuerung der von Papst Johannes Paul II. vor 25 Jahren vollzogenen Weihe im Rahmen seines Besuchs des Nordens.“ Auch auf der Homepage der lutherischen Kirche in Schweden wird an die Visite des polnischen Papstes im Jahre 1989 unter dem Motto „Die Verkündigung des Evangeliums für alle Geschöpfe“ erinnert.

So habe Wojtyla während seiner elftägigen Reise die katholischen Pfarreien besucht und ökumenische Freundschaften mit allen Christen des Nordens geschlossen. Bei verschiedenen Anlässen habe er 39 Redebeiträge geleistet; unter anderem in der Kathedrale von Uppsala. Auf der Seite ist dazu folgendes zu lesen: „Der damalige Erzbischof Bertil Werkström begrüßte den Papst wie einen Freund mit den Worten: ‚Heute ist Petrus zu uns gekommen und sein Name ist Johannes Paul II.“