Soforthilfe und Gebetsaktion für den Ost-Kongo

Unvorstellbar gewalttätige Auseinandersetzungen, Friedensnovene am 16. Dezember starten

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WIEN, 14. Dezember 2012 (ZENIT.org/KIN). - Das internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ hat ein Soforthilfsprogramm für den Ost-Kongo gestartet. Die Ordensgemeinschaften im Land können sich so um Bedürftige in den Flüchtlingslagern rund um Goma kümmern, wo Nahrung, Kleidung und Medikamente dringend gebraucht werden.

Im rohstoffreichen Osten des zentralafrikanischen Landes ist die Lage seit Wochen explosiv. Die Menschen fliehen vor den unvorstellbar gewalttätigen Auseinandersetzungen verschiedenster politischer Akteure, Militärführer und Interessengruppen. Papst Benedikt XVI. hatte die internationale Gemeinschaft zum Handeln aufgefordert und um Hilfe für die Flüchtlinge gebeten, für Frauen, Kinder und alte Menschen, denen das Notwendigste fehlt.

Bischof Kaboy dankte dem Hilfswerk für die Notfallhilfe sowie für die von „Kirche in Not“ weltweit lancierte Gebetsaktion für den Frieden in der Demokratischen Republik Kongo, die am 16. Dezember startet.

Der Gebetsaufruf richtet sich an Christen aller Konfessionen: Sie sind eingeladen, das Gebets- und Friedens-Anliegen für den Kongo an neun aufeinanderfolgenden Tagen mitzutragen, und zwar vom 16. bis 24. Dezember 2012, dem Geburtsfest Christi, des Friedensfürsten.